Weiter geht's beim #BLT24 mit der Session "Roboter, Chatbots und KI - Wie Bibliotheken die ersten Schritte meistern" mit den Stadtbüchereien Düsseldorf, der Stadtbibliothek Bergheim und AboutSomethinK.
Den Auftakt macht die Stadtbibliothek Bergheim mit dem Thema "Robotik gezielt und kreativ einsetzen", dem #Serviceroboter Temi, der Programmierung von Avataren mit Plural. Zum Auftakt gab es dort einen Workshop im Kollegium, um Berührungsängste zu minimieren und Offenheit zum Thema zu fördern.
Mit den Kund:innen wurde eine Ideenworkshops durchgeführt, um Einsatzmöglichkeiten der Avatare und Temis in der Bibliothek zu identifizieren. Die geclusterten Ideen sind als Vorlage in einen #Makeathon eingeflossen. Bsp. Inventur, Auffinden von Büchern, Quiz u.v.m.
Für den Einsatz von Temi musste jede Etage der Bibliothek entsprechend gemapt werden. Avatare und Menüs können für verschiedene Zielgruppen optimiert werden. Der #Chatbot auf Temi ist z.B. gefüttert mit Benutzungsordnung, Website und PDFs. Auch die Einbindung von ChatGPT ist möglich.
Die ersten Erfahrungen zeigen: Kund:innen möchten vor allem auch mithilfe des Avatars im Bestand recherchieren und sich von Temi zu den Medien führen lassen. Hier läuft die Entwicklung entsprechender Schnittstellen bereits auf Hochtouren.
Die Stadtbüchereien Düsseldorf haben KI-Leitlinien entwickelt und sich in Arbeitsgruppen u.a. mit Themen wie "KI Inhouse", KI-Veranstaltungen für Kund:innen und Empfehlungsbots beschäftigt. Nach einem KI Crash-Kurs wünschen sich die Kolleg:innen auch weiterführende Schulungen zum Prompting. #BLT24
Die KI-Leitlinien geben vor allem Sicherheit im Kund:innenservice & einen Rahmen für die interne Arbeit mit KI. Der Avatar Puxie dient für Kund:innen und Kolleg:innen als zusätzliche Ansprech"person". Aktuell FAQ-basiert, KI-basiert in Planung. Auch hier kommt, wie in Bergheim, Plural zum Einsatz.
Erkenntnisse aus Puxies Onboarding: die Suche beschreitet eine neue Ära, es braucht responsive Benutzeroberflächen, Informationen müssen effizient für die KI aufbereitet werden, an stetigem Training führt kein Weg vorbei, Informations- & Recherchegespräche können persönlicher gestaltet werden.
AboutSomethinK startet provokativ rein: "Die Suche ist tot, lang lebe die KI!" und berichtet von einer Studie mit 34 Studierenden, bei denen rund 75% vor allem ChatGPT zur Suche nutzen und nur noch 25% Google. #BLT24
Der Chatbot von ASK, mit ChatGPT "unter der Motorhaube" kann Empfehlungen geben, Service- und interne Wissensfragen beantworten und innerhalb von Medien chatten.