#Migration, #Flucht und #Menschenrechte lautete das Schwerpunktthema der #EKD-Synode in Würzburg. Johannes Fischer kritisiert, es habe die Bereitschaft gefehlt, sich mit der ganzen Wahrheit zu konfrontieren anstatt sich die Wirklichkeit faktenbasiert so zurechtzulegen, wie man sie sehen möchte:

Es fehlt die Ehrlichkeit | Zur...
»Ehrlich wäre es gewesen, wenn die #Synode sich zu der Einsicht durchgerungen und klar bekannt hätte, dass das individuelle #Recht auf #Asyl die #Politik in Deutschland und Europa in ein tiefes und letztlich unauflösbares Dilemma stürzt. Dazu ist es nicht gekommen.«
»Ist eine #Synode in der Pflicht, sich Gedanken darüber zu machen, welche Folgen es hätte, wenn die #Politik das umsetzen würde, was sie von dieser fordert? Muss sie dafür Verantwortung übernehmen? Oder darf sie es sich leisten, sich auf eine reine #Gesinnungsethik zurückzuziehen (…)?«
»Die Beschlüsse der #Synode bestätigen erneut das schwierige Verhältnis, in dem sich die #EKD zur #Politik befindet. Das hat theologisch mit einer Engführung im Verständnis der christlichen #Nächstenliebe in den zurückliegenden Jahren zu tun.«