Die JSVP möchte nicht, dass dieses Diagramm die Runde macht. Also passt bloss auf, dass ihr nicht versehentlich auf den Boost-Button kommt!
@dominicstucki ergibt endlich Sinn, warum keine Ladeinfrastruktur für E-Autos gebaut wird. Wir sollen die nur kaufen, und herum stehen lassen! 🤪
@eine_Mel @dominicstucki Es ist seit den 60ern tausendfach empirisch und in Dutzenden Langzeitstudien wissenschaftlich erwiesen, dass mehr Strassen mehr Verkehr produzieren, was nach kurzer Zeit zu breiteren Strassen führt, die genauso verstopft sind wie vorher. Die dann zu immer mehr verstopften Einfallsstrassen und Innenstädte führen. Der Fachbegriff heisst „Verkehrsinfarkt". Und den gibt es auch mit Elektroautos.
@dgavin @dominicstucki die Straßen produzieren gar keinen Verkehr, sondern die Autos. Warum will keiner verstehen, das Autohersteller wie alle Unternehmen gewinnorientiert produzieren. Heißt: jedes Jahr xy Prozent mehr. Mehr Autos, mehr Gewinn. Blöder geht es eigentlich nicht. Aber so funktioniert die ganze Welt. Wieso sollte es ausgerechnet im Verkehr anders laufen?
Wohne hier 5km vor BMW-Stadt. Wenns da schlecht läuft, jammert det ganze Landkreis. Keine Ahnung, wie man das löst.
@eine_Mel @dominicstucki Neue, breitere Strassen machen das Autofahren attraktiver, „produzieren“ also schon Verkehr.
Man kann übrigens auch Gewinn machen ohne zu wachsen. Das wird die deutsche Autoindustrie auch bald lernen müssen, weil die den E-Trend verschlafen hat - weil sie damit beschäftigt waren, Dieselautos zu frisieren.
(Wurde da eigentlich je jemand zur Rechenschaft gezogen…?)
@dgavin @dominicstucki konkret fahre ich mit meinem Swift 9k km/Jahr. Das, was eben notwendig ist. Ich fahre nicht etwa aus Spass ab morgen doppelt so viel, nur weil jemand doppelt so viel tolle breite Straßen über Nacht gebaut hat.
Ich nutze keine Alternativen, weil es die hier nicht gibt. Baut Straßen + super (günstigeren) ÖPNV, und wir werden weniger Autoverkehr haben.
Nenn mir 1 Dax Unternehmen, das als Credo "mehr Gewinn ohne Wachstum" hat. Das sieht die BWL doch gar nicht vor.

@eine_Mel @dominicstucki Hier ein paar Unternehmen, die explizit nachhaltig wirtschaften und nicht auf möglichst viel und schnelles Wachstum ausgerichtet sind:

Deutsche Beispiele:
- Patagonia
- Vaude
- Manufactum
- Einhorn Products
- Bürstenhaus Redecker

Schweizer Beispiele:
- Freitag
- Victorinox
- Ricola
- Läderach
- Weleda

@dgavin @dominicstucki Manufactum und Einhorn sind wirklich interessant, die werde ich mir genauer anschauen. Letztere können sich hoffentlich auch länger auf dem Markt halten. Das ist schon ein sehr unkonventionelles Modell.