#Zugführer beschwert sich über Fahrgäste, die zu spät kommen aber sich die Türe aufhalten lassen und den Zug am abfahren hindern. Gleichzeitig wird erwartet das  pünktlich ist.

Recht hat er - get your shit together! Don t make your problem a problem for others.

@fabzgy wenn die DB mehr die Anschlüsse respektieren und hier und da einen Zug warten oder eine pünktliche Privatbahn reinfahren lassen würde, hätten wir das Problem deutlich weniger. Oder auch nur realistische Standzeiten am Bahnhof.

Get your shit together DB statt passenger blaming

@SheDrivesMobility

@keywan @fabzgy @SheDrivesMobility

Das systemimmanente Problem mit Umstiegen und Anschlüssen ist, dass sich das Verkehrsunternehmen im Prinzip nur noch aussuchen kann, welchen Fahrgästen sie den heutigen Tag versauen.

Lässt du den Anschlusszug pünktlich fahren, sind die Fahrgäste welchen diesen noch bekommen wollten zurecht sinksauer.

Umgekehrt sind die Fahrgäste in diesem Zug zurecht sauer, wenn sie aufgrund Anschlussreisender nun auch noch zu spät kommen.

Bei vielen Verkehrsverbünden muss der Betreiber der Züge - zurecht - Strafe bezahlen wenn diese Züge zu spät sind. Dementsprechend gering die Neigung dieser Betriebe, für Fahrgäste eines anderen Verkehrsunternehmens zu warten.

Ist dann noch die Grundzuverlässigkeit mau, steigt der Frust aller Beteiligten- Wenn man in der Regiobahn "mal" auf die Fahrgäste aus dem ICE wartet, dürften das die meisten noch einigermaßen tolerieren.... ist es aber an 4 von 5 Tagen die Woche wird man zurecht unleidlich.

@keywan @fabzgy @SheDrivesMobility

Das Problem mit den Standzeiten ist, dass diese zwar die Wahrscheinlichkeit den Anschluss zu bekommen erhöhen aber halt gleichzeitig die Reisezeit unnötig erhöhen.

Aufgrund der Taktausdünnung 😒 muss ich jetzt hier immer 8 Minuten auf die Tram warten statt wie bislang 3 Minuten. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit die Tram zu bekommen auch bei einer Verspätung des Buses auf fast 100 %, allerdings um den Preis das Du - ganz ohne jegliche Verspätung - jeden Tag 2 X 5 Minuten = 10 Minuten x 5 Arbeitstage = 50 Minuten pro Woche zusätzlich an Zeit verlierst.

Für einen ÖPNV der sowieso schon gegenüber dem Auto deutlich längere Tür zu Tür Zeiten produziert, ist das Gift, wenn auch immer noch weniger als wenn - bei diesem miserablen Takt - der Anschluss nicht erreicht wird.

Unterm Strich kann man dieses systemimmanente Problem nur minimieren, nicht aber lösen. Und die Lösungsansätze sind entweder schwierig (sehr hohe Pünktlichkeit) und/oder teuer (sehr hohe Taktfrequenz)