Zurück zur Befristungsmisere: unser Netzwerk Nachhaltige Wissenschaft (
@nnwiss.bsky.social) ist aus der Initiative
#ProfsFuerHanna /
#ProfsFuerReyhan hervogegangen, nur deshalb ist es ein Prof-Netzwerk. Wir fanden es unerträglich, wie nie-befristet-gewesene Profs sich dazu oft positionieren. (1/)

Netzwerk Nachhaltige Wissenschaft (@nnwiss.bsky.social)
Netzwerk von Profs, entstand aus der #ProfsFuerHanna-Initiative. Interveniert in Hochschulpolitik und Wissenschaftsdebatten
http://netzwerk-nachhaltige-wissenschaft.de/
Bluesky SocialGenerell erlebe ich bei Kolleg*innen dazu viel Stockholm-Syndrom oder etwas anderes, das sicher auch einen klugen Namen hat: Man stellt sich machtlos-bedauernd an die Seite der Machtlosen, aber vollkommen resignativ und ohne Idee, dass sich Zustände ändern ließen (2/)
Gleichzeitig mit ziemlich wenig Wissen dazu. Ihr ahnt nicht, wie oft ich in den letzten Monaten die Diskussion führte "Jetzt wollem sie unsere (!) Leute nach 2 Jahren raushaben". Entgegnet man, dass das niemand wolle, sondern dass im Gegenteil Entfristung das Ziel sei, seufzt das Gegenüber traurig:
"Ja, aber das macht ja die Uni nicht". Eigentlich eine sehr komfortable Situation für Profs: wir würden ja so gerne, allein die böse, böse Verwaltung. Aber so gerne, dass wir Druck machten, oder innovativ werden, oder gar beides -so gerne dann auch nicht. (4/)