Panama, Fidschi, Sachsenwald? Für Steueroasen müssen deutsche Firmen nicht weit reisen. Denn: Graf von Bismarck vermietet eine #HütteImWald als Büro an Unternehmen. Spielt der sehr geringe Gewerbesteuersatz eine Rolle? Recherche mit @janboehm @zdfmagazin : https://fragdenstaat.de/sachsenwald?pk_campaign=mastodon
Bismarcks Hütte im Wald: Die absurdeste Steueroase Deutschlands

Millionenschwere Unternehmen betreiben Briefkästen an einer Holzhütte mitten im norddeutschen Wald. Die günstigen Steuern dort zahlen sie nicht in öffentliche Kassen, sondern an den Gutsbesitzer: Graf Gregor von Bismarck, Ururenkel des ersten deutschen Reichskanzlers.

FragDenStaat
Millionenschwere Unternehmen können im norddeutschen Sachsenwald ziemlich viel Gewerbesteuern sparen, denn: Dort zahlen sie nur rund halb so viel wie etwa in Hamburg. Und sie zahlen nicht in öffentliche Kassen – sondern an den Gutsbesitzer: Graf von Bismarck.
@fragdenstaat wenn die Kommune mit dem "echten" Unternehmenssitz ihre Gewerbesteuer vom Steuernehmer am Scheinstandort zurückfordert, dann ist diesmal zumindest keine öffentliche Kasse benachteiligt: https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/ebersberg-ort28611/fichten-panama-im-ebersberger-forst-ist-teure-rosskur-92395271.html aber nach Warburg usw. ist die Frage, ob Hamburg dem Grafen gegenüber genauso "gierig" auf geschuldete Abgaben ist wie München...
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