Bürgergeldbetrug gehört zu den beliebtesten Scheindebatten des autoritären Kapitalismus um vom grotesken Mißverhältnis bei der behördlichen Überprüfung abzulenken: 44% der Bezieher*innen werden geprüft, die Betrugsquote liegt bei 2%. Bei den Millionären liegt die Prüfquote bei geringen 6%, die Betrugsquote aber bei 75%. Schaden beim Bürgergeld: 680 € / Fall, bei den Millionären bei 312.224 € / Fall.
@GuidoKuehn Hast Du eine Quelle für die Zahlen? Mit denen würde ich gerne mal selber hausieren gehen. Danke.
thinkpad (@[email protected])

Attached: 1 image @Ulan_KA @[email protected] Da habe ich dich neulich was gesehen ... *Kram* ... Irgendwo in meinen downloads ... *such* ... Ahh ja. Hier ist es! #Bürgergeld #TaxTheRich #Steuerhinterziehung

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@jkruse_de
Daraus gehen die Daten eben nicht hervor.
Mehrergebnis heißt eben nicht "Steuerbetrug".
Und "Millionäre" soll wohl Einkommensmillionäre heißen, also Menschen, die über 1 Mio im Jahr verdienen.
So richtig aufgedröselt hat das bisher niemand mit Sachverstand, wo jetzt die Zahlen herkommen und was jetzt eigentlich konkret gemeint ist.
@junior42 @GuidoKuehn
@finanzdelphin
Mir reicht es, um zu der Überzeugung zu kommen, vielleicht den Kontrollfokus dorthin zu verlegen, wo das höhere Potential für ein Mehrergebnis zu erzielen ist. Bist du anderer Meinung?
@junior42 @GuidoKuehn

@jkruse_de
Fake News sind also in Ordnung, wenn sie der "richtigen Sache" dienen? Halte ich für problematisch.
Es gibt genügend andere Statistiken, die eine Erhöhung der Anzahl der Bettiebsprüfer*innen sinnvoll erscheinen lässt. Dem stimme ich ja auch selbst ausdrücklich zu.

Der Zweck heiligt jedoch keinesfalls die Mittel!
@junior42 @GuidoKuehn