Statt die steigenden Mieten mit Wohngeld zu subventionieren und den Vermieter*innen Steuergeld in den Rachen zu stopfen, könnten natürlich auch einfach die Mieten gedeckelt werden.

Könnte die Ampel einfach durch ein Bundesgesetz regeln.

„Wohngeld - Zahl der Haushalte mit Anspruch um 80 Prozent gestiegen“

https://www.deutschlandfunk.de/zahl-der-haushalte-mit-anspruch-um-80-prozent-gestiegen-102.html

Wohngeld - Zahl der Haushalte mit Anspruch um 80 Prozent gestiegen

Die Zahl der Haushalte, die Wohngeld beziehen, ist als Folge einer Gesetzesänderung im vergangenen Jahr um 80 Prozent gestiegen.

Die Nachrichten
@anneroth Wobei Vermieter*innen oft = Wohnungsgesellschaften mit Fonds im Hintergrund = Anleger sind. Ich denke, man könnte unterscheiden, ob private Vermieter mit 1 - 2 Mietshäusern oder sowas. Auch die Struktur der Wohnungen muss irgendwo geregelt werden. Bei nur 120 qm Luxusappartments haben halt bestimmte Gruppen das Nachsehen.
@Bugspriet @anneroth Als ob private Vermieter*innen sich nicht auch an Mieter*innen bereichern würden. Da mache ich persönlich mal ganz rigoros keinen Unterschied zwischen Wohnungsgesellschaften und 'Privatvermietung'.
@Schepphimself @anneroth Da gibts aber Unterschiede.
@Bugspriet @anneroth Magst du ausführen, welche Unterschiede du da siehst? Das interessiert mich wirklich! 
@Schepphimself @anneroth
Gesellschaften mit Aktienhintergrund müssen den Gewinn maximieren. Die schädigen ihre Anleger, wenn sie das nicht machen. Zudem haben die oft viel größere Anteile am lokalen Wohnungsmarkt. Als Vermieter*in kannste natürlich wie ein Finanzhai agieren (tun auch viele). Andere wollen die gerade ungenutzte Wohnung/das Haus nicht abgeben und lassen die Kosten bezahlen, oder haben das als Sicherheit (statt Geld auf der Bank). 1/2
@Schepphimself @anneroth Zum zweiten darfst du Wohneigentum auch nicht zu billig (zu weit unter dem Mietenspiegel) vermieten. Wenn eine große Gesellschaft die Preise vorgibt, ist das schwierig. (das ist kein Argument GEGEN Mietpreisdeckel)
@Schepphimself @Schepphimself Was mich störte, war Wohngeld pauschal abzulehnen. Bei einem angemessenen Mietpreis ist Wohngeld durchaus ein Mittel. Wobei auch der Bedarf zu beachten ist: es braucht halt auch kleine, günstige Wohnungen. Da muss die Politik auch Vorgaben machen. @anneroth @anneroth

@Schepphimself @Bugspriet @anneroth Ich hab wiederholt mit Privatvermietern positive Erfahrungen gehabt. Deutlich fairer bei den Preisen und dem Umgang, Dinge wurden erledigt.

Und dann hab ich mehrfach erlebt, wie alles scheisse wurde, nachdem die dann verkauft haben, an Immobiliengesellschaften, Investoren u.ä.

Da wurde sich um nix mehr gekümmert, nur noch Miete aufs maximal zulässige erhöht und auch sonst abgezockt.