Ich überlege, hier nochmal anzusetzen, bin aber noch unsicher, ob ich Bluesky und das Fediverse bespielen möchte. Habe die App nie deinstalliert, gerade mal wieder geöffnet und mich erinnert, dass ich es hier eigentlich gar nicht so blöd fand. Drüben ist nur mehr los.

Wie geht ihr mit beiden Plattformen um?

@justinkraft Ich komm nach wie vor an Bluesky nicht so recht ran und fühle mich hier viel wohler. Ab und an schau ich drüben rein, hab aber immer das Gefühl, dass hier Inhalte wichtiger sind als der Fame. Das mag ich an Mastodon sehr.
@SpovoS das gefiel mir damals auch sehr gut. Nur kam ich nie so ins rollen, dass ich hier richtig in Interaktionen kam. Das hat bei mir dazu geführt, dass ich hauptsächlich Bsky nutze.
@justinkraft Ja, ich glaube auch, dass Interaktion hier schwieriger ist. Auch weil eben kein Algorithmus die Reichweite erweitert. Hier muss erst beharrlich eine Followerschaft aufgebaut werden. Solange das Ziel eher unterhalten werden ist, geht's hier ganz gut. Wenns um mehr geht, wird der Aufwand größer.
@justinkraft Persönlich ist mir hier genug los und ich komme ethisch mit Mastodon am Besten klar. Ist natürlich eine andere Frage, wenn man vom Traffic abhängig ist.

@develin ich habe mir eingestanden, dass ich nicht so abhängig davon bin, wie ich immer dachte. Auch wenn ich das echte Twitter sehr vermisse. Ich war und bin eher abhängig von den vielen (die guten) Diskussionen, die ich unter meinen Tweets hatte.

Ethische Gründe verstehe ich voll, aber ich nutze so viele ethisch schwierige Apps. Trotz Signal immer noch WhatsApp. Instagram. Bestimmt noch mehr.

@justinkraft einfach Bluesky ignorieren
@jan das wird bei mir nicht passieren. Zu viele Menschen, die mir wichtig sind und die nicht bereit sind, hier her zu kommen.
@justinkraft es gibt eine Bridge von hier da rüber
@jan was heißt Bridge und was beinhaltet das?
@justinkraft https://fed.brid.gy/docs man kann wohl Leuten auf Bluesky von hier folgen. Die müssen dafür nur einem Bot auf bluesky folgen. Habe es selber aber nicht benutzt bisher
Bridgy Fed

Bridgy Fed is a bridge between decentralized social networks like the fediverse, Bluesky, and web sites and blogs.

@justinkraft bin eigentlich gar nicht auf bluesky, dafür zurück auf twitter. so richtig glücklich werde ich auf jeden fall auch nicht, auch weil die verbindung zu threads von hier eher halbherzig ist

@dxciBel auf Twitter hatte ich immer den meisten Spaß und die größte Reichweite. Wäre vielleicht immer noch so. Aber ich ziehe meine willkürliche moralische Grenze genau vor Elon Musk. Insofern gibt es da für mich kein zurück. Aber ich bin halt auch mal wieder hier rein, weil ich von dir bspw. länger nichts gelesen habe.

Jammern auf hohem Niveau, aber mir wurde durch Musk echt einiges genommen.

@justinkraft mir fehlt das alte twitter definitiv auch. ich muss mittlerweile so viele leute blocken wie noch nie zuvor, weil dort so viel engagement bait und scheißdreck gepostet wird. allein deswegen bin ich froh, dass die alternativen mittlerweile deutlich lebhafter sind.

gerade die fuba bubble und viele poc, deren perspektiven ich sehr schätze, sind aber noch dort und solange werde ich auch nicht wegkommen.

@dxciBel verstehe ich alles. Ich wünschte, es wäre alles einfacher.
@justinkraft Twitter und bluesky keine Optionen für mich. Ich nutze dafür wieder ein bisschen mehr insta und für manche Gruppen tatsächlich Foren.

@justinkraft Ich fühle mich ehrlichgesagt nirgendwo mehr so richtig zu Hause. Bluesky ist nett; bei den Leuten, denen ich dort folge, ist allerdings wenig los.

Mastodon hat auch nette Momente; aber in jeder Diskussion außerhalb einer Bubble laufen einem wieder die Leute über den Weg, die "Wunsch nach Sichtbarkeit und Interaktion mit anderen" als "Abhängigkeit vom Algorithmus-Fame" interpretieren und motzen, weshalb man denn dem Fediverse unterlegene Netzwerke nutze (was alle anderen sind).

@justinkraft Für mich hat sich die Community gefühlt gespalten. Die Tech-Bubble ist im Fediverse, die Fußball-Bubble auf Bluesky.

Da mir auf Bluesky insbesondere das Feature fehlt, die Timeline dort weiterzulesen, wo ich aufgehört habe, schaue ich da nur noch sporadisch rein und merke nicht, wenn ich was verpasst habe.

Die freie Wahl des Clients ist und bleibt für mich das Must-Have-Feature schlechthin. Seit Twitter das abgeschafft hat, bin ich vollständig immun.