Deutsche geben EU-weit am wenigsten für Lebensmittel aus

Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland geben einen vergleichsweise kleinen Teil ihres Einkommens für Lebensmittel aus. Das gilt laut EU-weiter Studie auch für Gesundheits- und Pflegeprodukte.

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#Konsum #Lebensmittel #Konsumausgaben

Deutsche geben EU-weit am wenigsten für Lebensmittel aus

Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland geben einen vergleichsweise kleinen Teil ihres Einkommens für Lebensmittel aus. Das gilt laut EU-weiter Studie auch für Gesundheits- und Pflegeprodukte.

tagesschau.de

@tagesschau Geiz ist geil und billig ey, da stehste doch drauf, wa?!

Ein Filet-Steak für 3 Euro? Gar kein Problem. Billigste Lebensmittel findet man, glaube ich, nur in Deutschland. Und leider damit auch die schlechteste, mieseste Qualität dieser Lebensmittel. Denn "König" Kunde kauft absolut ALLES, wenn der niedrige Preis nur stimmt.

"Aber die Lebensmittel in Österreich sind rund 20% teurer!"

Ja, aber auch erheblich besser in der Qualität. So einen Schrott wie in Deutschland gibt es kaum ...

@andreas_heitmann @tagesschau ich glaube aber, man müsste auch mal die absoluten Ausgaben kennen da: Ein Mensch kann nur so viel essen, auch hochwertige Nahrungsmittel sind in Deutschland nicht extrem teuer, der durchschnittliche Deutsche kann da sicher mit einem kleineren Anteil seines Einkommens gut leben als im Vergleich zu zum Beispiel den Einwohnern der Balkan-Staaten.

@urwumpe @tagesschau Es ist ja nicht nur das Geld. Arme Menschen gibt es auch in Österreich. Es ist auch eine Frage der Mentalität, der Einstellung, den Lebensmitteln gegenüber. Und das ist über Jahrzehnte anerzogen. Es muss halt billig sein.

Und ja, vielleicht haben die Deutschen auch einfach keinen Geschmack. Keine Ahnung. Ich stelle jedenfalls große Unterschiede in der Wahrnehmung von "gutem Essen" zwischen Deutschen, Österreichern oder auch Italienern beispielsweise fest ...

@andreas_heitmann @tagesschau Ich würde für "Legt Wert auf Essen" ohnehin als bessere Metriken ansehen, wieviel Zeit jemand für (gemeinsam) Kochen und Essen am Tag aufbringt.

Nicht unbedingt die relativen oder absoluten Kosten.

@urwumpe @tagesschau Gar keine Frage.

Das Problem mit billigem Essen beginnt oder endet ja nicht dort.

Es beginnt mit der schlechten Qualität, den schlechten Nährwerten oder eine möglichen Schädigung der Gesundheit und es setzt sich dadurch fort, dass diese Lebensmittel immer durch Ausbeutung produziert werden.

Dann können Händler kein Geld mehr damit verdienen. Kleine Betriebe leiden am stärksten darunter.

Das ist ein Teufelskreis, erzeugt durch die Spirale abwärts bei den Preisen ...

@andreas_heitmann @urwumpe @tagesschau Wenn ich meine Eltern (im Krieg geboren) nach einem Restaurantbesuch gefragt habe, wie es war, war die Antwort: SOLCHE Portionen gab es!
Ich habe mir dann immer den Spaß gemacht und nach dem Geschmack gefragt. Dann war es immer einen Moment still, gefolgt von: Jaaaa, doch.
@tagesschau geben ihr Geld lieber fürs Auto aus 🙈
@HH @tagesschau Das! Jeden noch so kurzen Weg mit völligen überdimensionierten SUVs fahren: „Ja!“. 20% mehr für regionale, hochwertige Lebensmittel vom Bauer oder Handwerker ausgeben: „Auf gar keinen Fall! Wie soll man sich das denn leisten können!? Was die für Preise haben!“
@tagesschau Weil sie nach Miete kein Geld mehr übrig haben?

@tagesschau Niemand ist eine Insel. Oder anders: Lebensmittel sind nur einer der lebensnotwendigen Posten, der finanziert werden muss.

Mir fehlt bei diesem "Bericht" noch der Vergleich z.B. zu Mietkosten, Energiekosten, Abgabenlast, etc. Wenn ich (nur als Beispiel) 50% meines Einkommens in die Miete stecken muss, kann ich nur einen geringeren Anteil für Lebensmittel ausgeben, als wenn ich nur 20% an meinen Vermieter überweisen muss.

@tagesschau
Tja, wenn schon über 50% für die Miete drauf gehen und es immer weiter nach oben geht, spart man eben am Essen.
Aber die „armen“ Wohnungsbesitzer, die nett geerbt haben und Andere für sich arbeiten lassen, müssen ja auch in ihrem harten Leben über die Runden kommen.