Gut: @Krautreporter liefern wieder solide ab – Problem umrissen, erklärt, mögliche Lösung aufgezeigt. Jetzt müssten nur noch Medienanstalten & -häuser mitmachen (@ZDF, @tagesschau).

> So haben Politik und Medien die AfD groß gemacht
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> Es liegt auch an etablierten Medien und demokratischen Parteien, dass so viele inzwischen die AfD wählen. Doch es gibt einen Weg, aus der Dynamik auszubrechen.

Geschenklink: https://krautreporter.de/politik-und-macht/5484-so-haben-politik-und-medien-die-afd-gross-gemacht?shared=4314d4db-52db-4e7b-beac-0f4c163a92d4, darf gern geboostet und geteilt werden!

#fckAFD #noAFD

So haben Politik und Medien die AfD groß gemacht

Es liegt auch an etablierten Medien und demokratischen Parteien, dass so viele inzwischen die AfD wählen. Doch es gibt einen Weg, aus der Dynamik auszubrechen.

Krautreporter
@czottmann @Krautreporter
Sehr guter Artikel und ich frage mich bis heute, wie es sein kann, dass die simpelsten Tricks und Methoden bereits in den Anfängen der AfD unter Petri nicht als Propagandamittel verstanden und damit umgegangen werden konnte. Seitens Medien und Politik.
Es wird mir auch immer ein Rätsel bleiben. Propaganda war einer der Hauptpfeiler in der ns-zeit. Ihre psychologischen Methoden zu verstehen. Ein einfaches...
Drum bleibe ich dabei: Sie wollten und wollen nicht.

@RitaWerner @czottmann @Krautreporter

sie sind ja als Propagandamittel verstanden worden. in der Kommunikationslandschaft ist viel Geld.

Geld wird ausgegeben, Messages zu platzieren, Marktanteile zu erringen, Werbung zu schalten.

Medienunternehmen - dazu gehören halt auch die Produktionsfirmen, die für ÖR eingekauft werden - betreiben Aufmerksamkeitsmanagement. schrill zahlt sich aus.

@kami_kadse @czottmann @Krautreporter
Da die bürgerlichen Medien sich irgendwie in der Mehrzahl als Demokraten und demokratische Institutionen bezeichnen, sollte man davon ausgehen, dass, natürlich haben sie die Propaganda erkannt, die Fähigkeit öffentlichkeitswirksam zu nutzen, sie zu erklären und in ihr Gegenteil umzuwandeln.
Bis heute fragen sich die Leute doch immer noch, wie es sein kann, dass die Medien sich so verhalten.
Deswegen bleibe ich dabei: Sie wollen es so.

@RitaWerner @czottmann @Krautreporter

sie haben nichts davon, das transparenter zu machen.

dass sich das so entwickelt, ist mehr Mechanismus als Entscheidung. die Medien welche besser im erklären sind, sind schlechter im Profit.

@kami_kadse @czottmann @Krautreporter

Natürlich wäre es ein einfaches gewesen. Wir haben es bei einem der ersten Interviews mit Höcke vom @zdf gesehen, dass es geht. Seine Propaganda en point und sofort zu entlarven.
Und dies haben sie nicht gemacht. Und wenn Medien das nicht machen, wollen sie es nicht.
Hier wurde die Sprache zum Thema.
" Wer hat das gesagt? Höcke oder Hitler?"
Das wäre die! Blaupause gewesen für alle zukünftigen Interviews mit Faschisten.
https://youtu.be/YfTo4jgPveE?si=syUsoTaj4SNzGFmC

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@RitaWerner

ja und nein: ein Medium hat keinen eindeutigen Willen. ja, sie haben eine "Richtung"

Redakteur_innen haben eine Agenda. oder keinen Arsch in der Hose, sich gegen ihren Chef aufzulehnen. keine Zeit. wenig Erfahren. wollen was anders machen. wollen nichts riskieren. die Geldgeber. die Rechtsabteilung.

nur wenn das Medium zielgerichtet organisiert wird, Marktkräften zu widerstehen, haben sie eine Chance dazu.

@kami_kadse @RitaWerner „ (…) nur wenn das Medium zielgerichtet organisiert wird, Marktkräften zu widerstehen, haben sie eine Chance dazu.“ die öffentlich – rechtlichen Sender sind ja ausdrücklich mal dafür geschaffen worden, nicht den Marktkräften ausgesetzt zu sein. Ihr Versagen und das Steigbügel halten für die Faschos werde ich nicht vergessen.