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just heute einen interessanten Blog-Beitrag über Langzeitfolgen und Residualsymptome bei #Depression gesehen:
@kallioke @isfies danke, das war interessant.
Ich bin gerade nach stationärer Behandlung und Stabilisierungsphase dabei, meine Antidepressiva auszuschleichen. Das ist echt nicht ohne.
Dabei kämpfe ich sehr mit Fragen wie "was ist eigentlich mein Ich ohne Medikamente" und "was, wenn ich ohne Medikamente einfach wieder depressiv bin". Von körperlichen Nebenwirkungen ganz abgesehen (Hallo, Libido!).
Also meiner Erfahrung nach lohnt es sich, das Ausschleichen richtig, richtig lange hinzuziehen, ich habe phasenweise nach Ansage der Ärzte nur noch auf homöopathischer Dosis, also unterhalb der Wirkgrenze, ein AD eingenommen und bin damit gut gefahren. Erst als ich mir sicher war, dass ich eine entspannte Phase vor mir habe, habe ich es abgesetzt - unter dem Vorbehalt, wieder anzufangen, falls es nicht geht. Die Umstände müssen auf jeden Fall stimmen.
Good luck! 💚
@kallioke @isfies Nachdem ich jetzt bestimmt 3 Jahre die Höchstdosis hatte (Sertralin 200mg), habe ich ja damit gerechnet, dass das nicht ohne Beschwerden abgeht. Ist jetzt reduziert auf 150mg, also auch ein relativ großer Schritt.
Wenn diese Woche rum ist, stehen 4 Wochen Urlaub an, besser geht der Zeitpunkt fast nicht. Wird schon irgendwie werden. Oder vielleicht stabilisiert es sich auf dieser Menge - mal sehen, was der Körper so macht...
Nur so!