@Omas_gegen_rechts_Duisburg
Hab die Quelle grad nicht zur Hand, meine aber gelesen zu haben, dass die meisten von ihnen sogar eine Vermögenssteuer befürworten und das Abwandern nicht nur aufgrund der rechtlichen Situation und der damit einhergehenden Kosten sondern auch aufgrund des so drohenden Verlusts an Kontakten unwahrscheinlich ist.

@rmr @Omas_gegen_rechts_Duisburg Genau. Wenn z.B. eine europaweite Vermögenssteuer eingeführt wird (also inkl. Nicht-EU-Länder wie die Schweiz*), wird es schon arg dünn für die meisten.

* in der Schweiz gibt es bereits eine Vermögenssteuer, diese liegt bei 0,1 % bis 0,5 %, höhere Vermögen werden dabei mit einem höheren Steuersatz versehen.

@rmr @Omas_gegen_rechts_Duisburg Auch in Norwegen als weiteres Nicht-EU-Land gibt es bereits eine Vermögenssteuer, sie wurde im letzten Jahr von 1 % auf 1,1 % angehoben.
@neuimneuland @rmr @Omas_gegen_rechts_Duisburg Man darf auch nicht vergessen, dass wir ja schon mal eine Vermögenssteuer in Deutschland hatten.
Das einzige Problem ist eben, dass seitdem diese ausgesetzt wurde nie wieder eine soziale Partei Deutschland regierte und sie daher nicht wieder eingeführt wurde.

@ExistenzKetzer @rmr @Omas_gegen_rechts_Duisburg Konkret wurde sie ausgesetzt, weil ein Gericht Korrekturen verlangte. Die damalige Regierung verweigerte aber die Arbeit und setzte die Steuer einfach ganz aus statt die verlangten Korrekturen vorzunehmen.

Ähnliches gab es ja bei der Wahlrechtsreform. Als die Korrekturen dann von der politischen Konkurrenz kamen, war das Gejammer groß.

@neuimneuland @rmr @Omas_gegen_rechts_Duisburg Aber wie, wenn nicht durch Unwille, soll denn erklärt werden, dass wir seit 27 Jahren keine Vermögenssteuer mehr haben?
@ExistenzKetzer @rmr @Omas_gegen_rechts_Duisburg Es ist kein Unwille, es ist gezielte Umverteilung von unten nach oben.

@neuimneuland @rmr @Omas_gegen_rechts_Duisburg Ja gut, das impliziert ja den Unwillen die Vermögenssteuer wieder zu reaktivieren.

Ich wünschte wirklich die Leute, die mit den Regierungen unzufrieden sind, hätten sich nicht nach rechts bewegt sondern wären der logischen Konsequenz gefolgt und hätten sich linker orientiert.

@rmr Na die meisten wohl nicht, aber so "200 weltweit" schon..

https://troet.cafe/@stubenhocker/112254974767507163

@Omas_gegen_rechts_Duisburg

Schlüssellochkind 👁️ (@[email protected])

»"Überreichtum - #Besteuert uns, die #Reichen, und zwar jetzt", fordern mehr als 200 Multi-#Millionäre und Milliardäre weltweit. Seit Jahren setzen sie sich für die Besteuerung ein. In offenen Briefen #warnen sie vor der gefährlichen #Kluft zwischen #Arm und #Reich und richten Appelle an die #Regierungen(!), #ÜberReichtum zu #besteuern.« https://rodlzdf-a.akamaihd.net/dach/3sat/24/04/240411_ueberreich_sbpug/3/240411_ueberreich_sbpug_2360k_p35v17.mp4 Und warum kommt es nicht in die Nachrichten-Medien @[email protected] etc, aber endlos #BürgerGeld-Bashing #SchmarotzerNarrative? Danke @[email protected] 👍

troet.cafe - Mastodon
@Omas_gegen_rechts_Duisburg ich habe gerade #Eschbach #Freiheitsgeld gelesen. Da gibt es im Ende eine putzige Auflösung, wann die Superreichen anfangen die Welt zu retten: wenn die Hälfte von ihnen beim Versuch den Mars zu besiedeln elend verreckt ist. Und sie einsehen müssen, das die Menschheit keine kosmische Spezies ist, und der Erhalt einer lebenswerten Erde alternativlos.

@Omas_gegen_rechts_Duisburg to be fair, können sie alleine auch glücklicherweise nicht. Dazu fehlen ihnen die Rechte und Pflichten. Sie glauben es vielleicht als narzissten nur gerne. Das zugrundeliegende Problem ist ja, das zwischen den unvorstellbar großen, aber undemokratisch eingesetzten Mitteln und uns als Gesellschaft deren Besitzverhältnis steht. Man kann ihnen nicht mal zum Vorwurf machen, das sie die Welt nicht retten. Daher um so wichtiger: #taxtherich

Was man demnach sagen kann: wenn sie die Welt retten wöllten, hätten sie ihre Mittel bereits an die Gesellschaft abgegeben

@w4tsn @Omas_gegen_rechts_Duisburg

Das Traurige ist, sie müssten ja nicht mal wirklich was abgeben. Sie müssten nur dafür sorgen, dass die Industrien, aus denen sie ihren Reichtum schöpfen, nicht mehr so fucking umweltverschmutzend und menschenausbeutend arbeiten. Aber das würde ihre Gewinne schmälern, und nichtmal dazu sind die meisten bereit.

@tine_schreibt @Omas_gegen_rechts_Duisburg fair point! das finde ich auch traurig, aber nicht unerwartet (warum sollten sie? Ethik und Moral? Hm) Unerwarteter und zugleich genauso traurig finde ich die fehlende Regulierung und Durchsetzung, Unternehmen und Unternehmer*innen stärker in die Pflicht zu nehmen und dazu zu zwingen gesellschaftlich, mehrheitlich vereinbarte Ziele umzusetzen (ja, es ist kompliziert). Das wollen sie ja dann auch wieder nicht (warum auch?)

@w4tsn Warum sie sollten?

"Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen."

@tine_schreibt @Omas_gegen_rechts_Duisburg

@Omas_gegen_rechts_Duisburg
Immer dran denken. Haben kommt vom nehmen, nicht vom geben!
Also zu glauben, dass jemand, der zuviel hat, es eher in die Gemeinschaft investiert, als jemand, der sich bescheiden kann, ist völlig illusorisch.
Auch fällt es Menschen, die über 1000 Millionen Euro haben schon allein deshalb schwer, sich einzuordnen, weil sie es nicht gelernt haben. Au diesem Grund muss die Gesellschaft mit Steuern nachhelfen. #taxtherich #taxtheirbillions