Die #Inflation sinkt langsam in Österreich, liegt aber weiterhin über 3 Prozent. Gerade jetzt zum Sommer zeigt sich, dass die Preise für klassische Urlaubsausgaben in Österreich oft stärker gestiegen sind als in beliebten Urlaubsländern, wie Italien, Deutschland oder Spanien. 1/
Mehr als die Hälfte aller Auslandsreisen gingen im letzten Jahr nach Italien, Deutschland, Spanien, Kroatien und Griechenland. Und zum ersten Mal seit 20 Jahren überstiegen die Auslandsreisen im letzten Jahr die Zahl der Inlandsreisen. 2/
Nachvollziehbar, denn Österreich liegt im Schnitt zwischen dem ersten und zweiten Platz bei den größten Preissteigerungen. Für einen Heimat-Urlaub muss man heuer also tiefer in die Tasche greifen. Wer günstiger urlauben möchte, muss sich über die Landesgrenzen hinwegbewegen. 3/
Die größte Preissteigerung in Österreich zeigen die Daten mit 11,3 Prozent im Flugverkehr. Nur in Griechenland stiegen die Preise für Flüge ebenfalls, allerdings mit 6,5 Prozent um fast die Hälfte weniger als bei uns. 4/
Der Besuch im Café oder ins Restaurant essen gehen, hat sich in Österreich mit 7,6 Prozent am zweitstärksten verteuert. In den anderen Ländern stiegen die Preise teils deutlich weniger mit Ausnahme von Kroatien. 5/
Wer stattdessen selbst kocht, muss auch bei Lebensmitteln im Vergleich mehr ausgeben. Hier liegt Österreich mit 3,1 Prozent vor den anderen Ländern, außer Spanien. Auch bei Bahnfahrten und Benzin und Diesel liegt Österreich im Vergleich auf Platz 2. 6/
Museumsbesuche haben sich in Österreich mit 5,9 Prozent am stärksten im Vergleich zu den anderen Ländern verteuert. Lediglich bei den Übernachtungen in Hotels und Pensionen liegt Österreich auf Platz 3 hinter Spanien und Italien, aber vor Kroatien und Deutschland. 7/
Inflation: Preise in Österreich oft stärker gestiegen als in beliebten Urlaubsländern - Momentum Institut

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