Wir können leider keine Vermögenssteuer einführen, da der Bewertungsaufwand, wie vermögend jemand ist, äußerst komplex ist. Außer natürlich, jemand stellt einen Antrag auf Bürgergeld. Dann ist es plötzlich überhaupt kein Problem.

via heutejedochnicht

#TaxTheRich

@TwraSun Das hat schon seine Richtigkeit. Es bekommt ja nicht jeder automatisch Bürgergeld. Und willst du erst prüfen bei Verdachtsfällen, und wie kommst du an die ran?

Und wenn du es einführst, dann stifte ich halt eine Stiftung mit dem Stiftungszweck mir eine lebenslange Rente auszuzahlen und schwupps habe ich eh kein Vermögen mehr.

Das Haus wird in einen Verein übertragen und ist dann Vereinsvermögen.

Davon ab, 1 Mio ist einfach wenig Vermögen, da muss jeder in München sein Haus verkaufen.

@TwraSun Eine Vermögenssteuer für geringe Beträge ab 1 Mio ist eben nicht fair weil sie dich zwingt, dein Haus zu verkaufen und umzuziehen nur weil deine Gegend einen Boom erlebt hat und dein Haus was du für 200k gebaut hast nun plötzlich 1 Million Wert ist, das ist doch nicht fair.
@juliank @TwraSun Man könnte einfach die Immobilie in der man lebt von der Bewertung ausnehmen. (Wobei ich das Argument „dann müsste ja jeder der eine Immobilie im Wert von mehr als einer Mio (!) hat plötzlich Vermögenssteuer zahlen“ schon sehr absurd finde.)

@343max Das ist aber noch mehr Sonderprivilegien für Immobilien und schafft mehr Steuerungerechtigkeit zum Nachteil derer die gar keine Möglichkeit haben überhaupt je eine Immobilie zu erwerben.

Das ist ja der Crux an der Sache. Wir können entweder Senioren zum umziehen zwingen oder mehr Steuervorteile für Privilegierte schaffen.

1 Million ist wirklich nicht viel, sagen wir ein Haus kostet jetzt 300k, in 35 Jahren ist das locker ne Million Wert, und Grenzwerte passt eh niemand an

@TwraSun

@343max Du siehst es ja an dem 100k€ Einkommen Freibetrag für den Elternunterhalt, wenn du jetzt mal überlegst wie viel die Löhne und die Inflation gestiegen sind, müsste der schon längst bei so 120k€ liegen, aber er wird halt nicht angepasst weil irgendwelche Idioten "Steuergeschenk für Reiche" jaulen.

Gleiches gilt für den Grenzsteuersatz der immer noch auf dem Niveau von vor 50 Jahren oder so herumläuft.

Die müssten alle indiziert sein und sich entsprechend automatisch anpassen.

@TwraSun

@juliank @343max @TwraSun Das schafft Steuerungerechtigkeit? Für die "armen" anderen die über eine Million haben und sich kein Haus leisten können? Nee is klar!
Sorry, aber wenn man schon mit sowas kommen muss, ist man argumentatorisch schwach aufgestellt!

@juliank

Beim Bürgergeld bekommen wir es gut hin, zu prüfen, auf wie viel Fläche die Menschen wohnen. Mehr Fläche, als dort zugestanden wird, braucht man nicht.
Wer in einem 1 Mio €-Haus wohnt und mehr Fläche hat, ist Steuerpflichtig. Wer mit der Fläche drunter liegt halt nicht. Warum sollen unsere Regeln, die für arme Menschen gut sind nicht auch für reiche Menschen funktionieren?

@343max @TwraSun

@epfi Nur weil wir kranke ableistische Regelungen für arme haben heißt das ja nicht dass sie gute Regelungen sind.

"Lass uns den Autisten der sein ganzes Leben im gleichen Haus gelebt hat rauskicken weil ein Haus für eine Person viel zu groß ist" lolz. Danje

@343max @TwraSun

@juliank
An anderer Stelle warten Menschen, die kein Vermögen und keine Einkünfte mehr haben monatelang auf Geld vom Staat. Keine Überbrückungshilfe. Kinder werden gerichtlich verdonnert, ihre verkorksten Eltern finanziell zu unterstützen.

Sehe das Problem nicht. Dem Staat sind Menschen egal. Geld macht sie nicht gleicher oder besser oder rechtfertigt, dass man sie irgendwie besser behandelt als alle anderen Menschen.

@343max @TwraSun

@juliank
Argumente aus der Kategorie "ja aber meine Oma lebt auf dem Land, sieht und hört nix mehr. Wenn die jeden Tag mit einem Elektroauto zum Arzt fahren muss, sind die aktuellen Akkus nach nur 10 Jahren kaputt, das ist nicht leistbar!" sind auch nicht besonders konstruktiv.

Es gibt aus meiner Sicht, keinen vernünftigen Grund, sich schützend vor ohnehin privilegierte Gruppen zu stellen. Die können gut für sich selbst sprechen.

@343max @TwraSun

@juliank @epfi @343max @TwraSun

du konstruierst absichtliche Spezialfälle .. Lass doch mal die generelle Idee zu. Die Intention ist doch nicht irgendwem aus dem Haus zu kicken. Die Idee ist sehr vermögende Menschen gerecht zu besteuern.
Es ist Aufgabe von Fachleuten und Politikern ein vernünftiges Gesetz zu gestalten, das auch Möglichkeiten an die Hand gibt Sonderfälle zu berücksichtigen.

@juliank @epfi @343max @TwraSun Der Autist der sein Leben lang in einer Mietswohnung lebt, kann entfernt werden. Der Autist, der sein Leben lang in einer Eigentumswohnung lebt und auf Bürgergeld fällt, kann entfernt werden. Nur der Autist, der ein Eigenheim im Wert von über einer Million Euro hat, der muss geschützt werden!

Sorry, was den Pegidisten der Obdachlose war scheint dir hier der Autist zu sein!

@juliank
Find ich ein komisches Argument. Vermögenssteuer doof, weil wir hier und da Ausnahmen machen müssen? Selbstbewohnte Immobilien sind nicht das größte Problem bei den gigantischen Vermögensunterschieden in diesem Land, und besser eine unperfekte Steuer als gar keine.
@343max @TwraSun
@juliank @343max @TwraSun Das hört sich nach einem harten Fall von „nicht das richtige tun, weil man es nicht perfekt machen kann“ an
@juliank @TwraSun wenn es 1 Mio wert ist , bezahlst du 0€

@juliank @TwraSun
Erbschaftssteuer (z.B. 10% auf alles über 1 Mio, über 10 Jahre abstotterbar).

Das reduziert Bewertungsläufe um Faktor ca 30,
hat einen definierten Zeitpunkt,
vermeidet Fragen rund um "ihrer eigenen Hände Arbeit" und Omas in ihrem Häuschen.
Vererbte Firmen sollten schon 1% Gewinn p.a. abwerfen wenn sie gesund sind - und damit in den ersten 10 Jahren die Steuer selber erwirtschaften.

Selbst das Elternhaus: 600k Wert, 60k Steuer = 500€/Monat

@vampirdaddy @TwraSun Erbschaftssteuer auf Immobilien wird einfach durch ein Vereinskonstrukt umgangen.

Vereinsmitglieder dürfen im Haus wohnen, das Haus gehört dem Verein, ein Wechsel der Vermögensverhältnisse findet nach der Vereinsgründung gar nicht mehr statt.

Willst du das Haus übertragen, nimmst du die "Erben" als Mitglied auf.

Keine Erbschaftssteuer, keine Grunderwerbssteuer, nix, nada.

@juliank @TwraSun
ist doch ok - ein Verein darf (fast) keinen Gewinn machen…

Oder als Genossenschaft, als Zweckgemeinschaft. Eine Wohnungs(bau)genossenschaft - habe glaub ich irgendwo schon mal gehört… 😜

@vampirdaddy @TwraSun Ich glaube Wertsteigerungen von Immobilien sind kein Gewinn in der Vereinskasse.

Und reinkommt deine Familie. Und schwupps ist das Heim auf Generationen steuerfrei übertragbar und sicher. Juhu.

Das scheint ja ein gängiges Modell zu sein für die Erbschaftssteuermeidung.

@juliank @TwraSun
najaaa - ein Verein mit Gewinnerzielungsabsichten, insbesondere für seine Mitglieder, wird als Gewerbe identifiziert und steuerlich entsprechend bewertet.

Genossenschaften sind da passender, oder auch Stiftungen. Aber solche Modelle hat ja noch nie jemand… oh…

@vampirdaddy @TwraSun Der Punkt ist doch, diese Steuervermeidungsmodelle existieren und sind so gewollt. Die Parteien bekommen dafür ihre Spenden, und die Regierungsmitglieder nach ihrem Austritt aus dem Politischen Leben ihre Aufsichtsratposten im Unternehmen für ihre Dienste.

Und ja natürlich werde ich diese Möglichkeiten auch nutzen wenn sie sich für mich rechnen, ich lasse mich ja nicht vom Staat ausnehmen während die oberen 1% gemütlich auf ihren Yachten sich sonnen.

@juliank @vampirdaddy @TwraSun Aber gleichzeitig verteidigst du im gesamten Thread eben diese oberen ein Prozent?! Grenzt ja schon fast an Stockholm-Syndrom hier...

@j_r Da verstehst du irgendwas falsch.

Ich habe nichts dagegen, die oberen 1% stärker zu besteuern, aber verfassungswidrige Substanzsteuern* wieder einzuführen die die oberen 1% eh umgehen sind halt dafür nicht zielführend.

* Das BVerfG entschied 1996 dass die Besteuerung der Substanz verfassungswidrig ist, und nur die Sollerträge besteuert werden dürfen (weiterhin auch, dass die Ausnahme von Immobilien gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz verstößt).

@vampirdaddy @TwraSun

@j_r Wenn du jetzt sagst, wir besteuern alle (Soll)Erträge oberhalb von 100k€ im Jahr mit 50% wäre das eine vollkommen andere Dimension.

Und selbstverständlich sollte dass dann auch später bei Verkauf der Vermögenswerte wieder gegengerechnet werden.

Natürlich muss man jetzt schauen, wie man die Wertentwicklung von Immobilien schätzt dass man die entsprechend auch versteuern kann, sonst scheitert es wieder am Gleichbehandlungsgrundsatz.

Auf Fonds haben wir es ja bereits

@vampirdaddy @TwraSun

@j_r Like wir zahlen bereits so 0,4% vom Vermögen als Vorabpauschale wenn wir ausschließlich Aktienfonds halten, 0,6% für Anleihenfonds.

Bei Verkauf wird die versteuerte Vorabpauschale gegen die zu zahlende KEst gegengerechnet.

Leute mit Eigenheim zahlen ... nix. Wertsteigerung ist steuerfrei nach 3 Jahren wohnen oder 10 Jahren Haltedauer da brauchts auch keine Vorabpauschale auf nix.

@vampirdaddy @TwraSun

@juliank @vampirdaddy @TwraSun okay interessant, das Argument das du ein Problem mit der Vermögenssteuer hast, weil die in ihrer ehemaligen Form verfassungswidrig ist bringst du jetzt scheinbar zum ersten Mal im ganzen Thread soweit ich das sehe. Bisher hast du halt immer irgendwelche Randfälle konstruiert und damit argumentiert das man deshalb komplett auf eine Vermögenssteuer verzichten sollte. Da wurde dir zurecht bereits vorgehalten, dass das Schwachsinn ist, ein Gesetzt nicht zu machen, weil es nicht 100% der Fälle abdecken kann. Außerdem kann das Gesetz ja durchaus so gemacht/angepasst werden, dass eben die Randfälle und auch das was das BVerfG damals bemängelt hat, abgedeckt sind

@j_r Ich habe viele Bedenken und sie werden nur größer je länger ich mich damit beschäftige.

Jetzt sage ich einfach: Wir führen einfach die Vorabpauschale auf alle Vermögenswerte ein.

Das heißt, jährlich hast du einen fiktiven Gewinn in Höhe von 70% des Basiszins zu versteuern, du hast deine 1000€ Freibetrag und ja Uwe, auch dein Haus fällt da drunter.

Verkaufst du dein Haus/Aktie/Fonds/schlagmichtod versteuerst du die Gewinne die du noch nicht versteuert hast.

@vampirdaddy @TwraSun

@juliank @TwraSun (sorry für den zu klugscheißerisch-sarkastischen Ton - bin gerade auf dem falschen Fuß aufgestanden, hätte es freundlicher formulieren sollen)
@juliank @vampirdaddy @TwraSun Und hier sind wir jetzt bei der Argumentation "Wir machen keine Gesetze, weil man die umgehen könnte"!
Dann frage ich ganz ernsthaft, brauchen wir eigentlich noch einen Bundestag, als gesetzgebende Instanz? Genau um so etwas vorherzusehen und zu verhindern ist der nämlich, oh Schreck! da!
@juliank Find ich auch nicht fair, wenn ein für 200k gebautes Haus auf einmal 1 Mio. wert ist.
@juliank @TwraSun
Dein schäbiges Rumgeheule mit dem du allen Armutsbetroffenen ins Gesicht spuckst widert mich an.

@juliank @TwraSun so ein Quatsch…. wenn dein Haus 1,2 Millionen wert ist , würde man z.B. 2000€ Vermögenssteuer zahlen. Wenn man deswegen sein Haus verkaufen muss … 🤷
Und wer weiß vermutlich bekäme man auf selbstgenutzte Immobilien noch was abgezogen.

Es gibt ne Menge Spielraum eine Steuer so zu gestalten das wirklich nur sehr Vermögende sie zahlen müssen

@juliank @TwraSun P.s. wer sich ein Haus für über 1 Million Euro leisten kann, wird schon über den nötigen finanziellen Background verfügen, denn stell dir vor für viele ist das unerreichbar viel Geld

@tino76H Du bist da komplett fehlgeleitet, du leistest dir kein Haus im Wert von 1 Million.

Das Haus, ganz normales Haus, ist einfach über die 40 Jahre seit du es gekauft hast mittlerweile so viel wert geworden.

Gentrification und so.

Jetzt zusätzlich die Leute dafür bestrafen ist doch krank.

Alles wird teurer, Leute werden aus ihren Wohnraum getrieben und der Vorschlag ist es, das noch zu beschleunigen.

@TwraSun

@juliank @TwraSun

1. bringt es jetzt nichts über Details zu diskutieren
2. wenn das Haus 1 Mio € wert wäre müsste man 0 € Steuer zahlen.. ist wohl verkraftbar
3. wie im anderen post geschrieben, halte ich es für vorstellbar bei selbstbewohnten Immobilien das nochmal seperat anzurechnen
4. sollten wir deswegen auf zig Milliarden Steuereinnahmen von sehr reichen Menschen verzichten ? Bis 1996 war die Steuer doch auch zahlbar und die Leute wurde immer reicher.

@tino76H Ich bevorzuge weiterhin Vermögenswerte beim Übergang zu besteuern, sei es Erbe oder Schenkung oder auch beim Einbringen in eine GmbH oder dem Stiften.

Die Reichen trifft eine Vermögenssteuer nicht. Da ist das Haus im Familienverein und liquide Anlagen in Vermögensverwaltenden GmbHs oder ähnlichen Gesellschaftskonstrukten.

Das ist alles nur eine Neiddebatte und Populismus aber löst das Problem nicht.

@TwraSun

@juliank @TwraSun

Ja genau wir sind nur neidisch das superreiche immer reicher werden.

Wir haben offensichtlich ein eklatantes Finanzierungsproblem, dem Staat fällt ein das die Ärmsten der Armen noch mehr drangsaliert werden.

Wenn du ein paar Mille auf der Kante hast, spekulierst du unbekümmert mit ein paar Aktien und verdienst damit schon dein Leben.
Und so jemandem soll nicht zumutbar sein einen winzigen Teil vom Vermögen abzudrücken?

@juliank @TwraSun

Es soll nicht zumutbar sein wenn man in einem schicken Haus das Millionen wert ist, ein paar € abzudrücken?

Leute wie du sind Teil des Problems!

@tino76H @TwraSun Bekämpfe die Steuervermeidung, da kommt mehr bei raus als bei sowas.
@juliank @TwraSun Sowohl als auch.
Also gerne Beides und dann bei der Vermögensermittelung solche Situationen wie die von dir Geschilderte vernünftig berücksichtigen.

@tino76H @TwraSun Nein das ist ja eben der Punkt. Wir führen mehr Steuern etc ein um angeblich Reiche gerechter zu besteuern aber wir schließen natürlich nicht die Schlupflöcher, weil die entsprechenden Entscheidungsträger natürlich großzügig Spenden und Aufsichtsratpositionen etc nach dem Politikleben bekommen.

Was wirklich passiert, ist dass nach Steueränderungen Mitarbeiter des Finanzministeriums zu Steuerberaterkongressen gehen um ihnen zu erklären wie sie die neuen Steuern umgehen können.

@tino76H @TwraSun Die Ideen sind einfach naiv und sowas zu fordern führt einfach nur dazu dass die Gesellschaft noch weiter auseinanderklafft.

@juliank @TwraSun Wie das? Weil ein paar Vermögende Leute ein Bruchteil ihres Vermögens abgeben müssen. Das spaltet die Gesellschaft?

Ich hätte eher gedacht die Gängelung der Ärmsten , die jetzt schon gezwungen sind ihre Essen von der Tafel zu empfangen würde für Spaltung sorgen.

Aber wenn du meinst, das der verarmte Typ in seiner Millionen-Euro Villa im Münchener Edelviertel keine paar tausend € abdrücken kann ohne vor Wut die Afd zu wählen , dann lass ich dir die Meinung.

@juliank @TwraSun Frau Hofmann arbeitet jetzt bei der Rentenberatung.

Es wird immer Arschlöcher geben die versuchen Steuern zu umgehen.
Dennoch auch früher wurden durch die Steuer signifikante Einnahmen erzielt.
Und die Vermeidung von Steuerhinterziehung etc ist auch Aufgabe des Finanzministeriums.

Ich hab deinen Punkt verstanden, halte es aber für keinen Grund diese Steuer gar nicht einzuführen .

@tino76H @TwraSun Kreative Gestaltungsmöglichkeiten im steuerlichen Bereich zu nutzen hat ja nichts mit Arschloch sein zu tun, genau dafür sind die ja da und deshalb werden sie auch nicht geschlossen.

Und klar ich schaue mir immer wieder an was für Möglichkeiten ich habe, mein Vermögen vor dem Staat zu sichern. Letztens brachte ich die Idee hervor, das man ja Vermögen stiften könnte mit dem Zweck den Lebensunterhalt zu finanzieren.

Habe ich halt kein Vermögen mehr, aber ausgesorgt. Hurra.

@juliank @tino76H @TwraSun "Neiddebatte"
Einfach mal gleich Axel-Springer-Populismus reproduzieren.
Gibs doch einfach zu, du willst nicht über Vermögensungleichheit reden.

@juliank

@tino76H @TwraSun

Wenn ich in München in einem Haus wohne, dass 1,2 Mio wert ist, dann zahle ich 2 bis 3.000 Miete.

2.000 Steuer ist also weniger als eine Monatsmiete.

Das ist doch gar nichts.

@TwraSun für Bürgergeld muss man nur feststellen, ob ein bestimmter Betrag überschritten wird.
Das Vermögen eines Millionärs auszurechnen nen ist deutlich aufwändiger.
@logorok @TwraSun Dann ist es halt aufwändiger, sehe das Problem nicht. Sind vielleicht einige Beame etwas beschäftigter als jetzt, auch hier sehe ich kein Problem...

@logorok

@TwraSun

Jeder ist auskunftspflichtig.

Wenn jmd. im Bonzenviertel behauptet sein Haus wäre nur 250.000 € wert, reicht ein Blick auf ein Luftbild.

Dann kommst Du mit Polizeiunterstütztung zur besten Tageszeit - wenn alle zum Fenster raushängen - und verschaffst Dir einen Eindruck.

Es gibt auch Ermittler, die ihr Handwerk verstehen.

Aber an denen spart der Staat absichtlich um die Reichen zu schonen.

@TwraSun Ich finde dieses "einführen" immer so geil. Die gibts, da muss nichts eingeführt werden. Man müsste nur die Aufhebung aufheben. Einfach Mehrheit.
@TwraSun ja, von Bürgergeldempfängern erwartet man ja auch eine lückenlose und korrekte Steuererklärung.
@TwraSun @hjoest Das ist so wie ein Tempolimit nicht einzuführen weil die Schilder fehlen 😜

@TwraSun ja stellen wir uns mal vor man müsste das bewerten... Dafür bräuchte es ein ganzes Bewertungsgesetz (https://www.gesetze-im-internet.de/bewg/index.html)

Man könnte meinen es wurde vergessen, dass wir eine Vermögenssteuer haben, welche nur seit 1997 ausgesetzt wurde, weil man den Immobilienpart nicht höher bewerten wollte, wie vom Gericht verlangt. Wäre ja nicht so das man den Teil anpassen und die Steuer wieder "aktivieren" könnte...

BewG - nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

@TwraSun Dann lasst uns doch stellvertretend für alle, die mehr als 1 Million € pro Jahr bekommen, 1 Bürgergeldantrag stellen.