Wenn über die Wiedereinsetzung der Vermögensteuer gesprochen wird, kommt immer wieder das Argument der Steuerflucht auf. Mit unserer neuesten Studie zusammen mit Oxfam Deutschland räumen wir endlich damit auf.

Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie:

➡️ Seit die Vermögensteuer in 🇩🇪 ausgesetzt ist, fehlen 380 Mrd. € in der Gemeinschaftskasse. Das sind ca. 80% des Bundeshaushalts 2024.
➡️ Die Vermögen der 100 reichsten Deutschen sind seit 2001 um etwa 460 Mrd. € gewachsen.
➡️ Unter den 226 🇩🇪 Milliardär*innen aus der Liste des manager magazin finden sich nur 29 Personen, die sich der Steuerpflicht durch Wegzug entziehen wollten.
➡️ Seit 1972 wurden die Gesetze gegen Steuerflucht und Maßnahmen gegen illegale Steuerhinterziehung verschärft.
➡️ Steuerflucht ist teuer. Wollte BMW-Erbin Susanne Klatten mit ihrem Vermögen wegziehen, müsste sie ca. 30% ihres geschätzten Vermögens an Steuern zahlen.

Also: Keine Angst vor Steuerflucht! Es fehlt nur der politische Wille, um die Vermögensteuer wieder einzusetzen. (1/2)

👉 Hier geht es zur Studie: https://www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de/keine-angst-vor-steuerflucht/

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Keine Angst vor Steuerflucht - Netzwerk Steuergerechtigkeit

Steuerflucht von Hochvermögenden und Superreichen ist das häufigste und bisher wirksamste Argument gegen die Wiedereinsetzung der Vermögensteuer. Unsere aktuelle Studie zeigt: Die Angst vor der Steuerflucht ist unbegründet.

Netzwerk Steuergerechtigkeit
@steuergerecht Auch hier nochmals der Hinweis auf https://www.tax-the-rich.eu Da werden noch einige Unterschriften benötigt!
Tax The Rich

Nous voulons un impôt européen sur les grandes fortunes pour financer la transition climatique et sociale et aider les pays victimes des dérèglements climatiques.

Tax The Rich

Schön in die Framing-Falle getappt: die Politik weiß ganz genau, dass es mit einer Vermögenssteuer keinen Anstieg der – ohnehin vorhandenen – Steuerflucht gäbe.
Es geht einzig um die Vermeidung von persönlichen Gewinneinbrüchen und denen der Freunde im Club.

@steuergerecht

@steuergerecht

Interessant dazu sind auch die Hintergründe:

Die Vermögenssteuer wurde vor 27 Jahren noch unter Helmut Kohl ausgesetzt, weil das BVerfG Jahre vorher die bis dahin bestehende steuerliche Bevorzugung von Immobilieneigentum gegenüber anderem Eigentum für verfassungswidrig erklärt und dem Gesetzgeber eine Frist bis 1997 gesetzt hatte, dem abzuhelfen.

Das ist bis heute nicht geschehen.

Der krasseste (und teurerste) Fall von Arbeitsverweigerung in der Geschichte der BRD.

@steuergerecht

Was war das für ein Fehler, die FDP in die Koalition zu nehmen.