Schon wieder ein tödlicher Radunfall in #Karlsruhe - diesmal aufgrund des gefühlt zweithäufigsten Problems *Behördenversagen*: Missbrauch der Fuß- und Rad-Infrastruktur als Verfügungsraum für verkehrsfremde Zwecke ohne adäquaten Ersatz.
Wo die Behörde Straßenraum einer viel befahrenen Straße für eine Baustelle (oder andere Zwecke) zur Nutzung genehmigt, *muss* sie erzwingen entsprechend umzugestalten: wo nötig die Fahrbahn für die Nutzung der Menschen zu Fuß und mit Rad.
https://bnn.de/karlsruhe/karlsruhe-stadt/nach-sturz-mit-toedlichen-folgen-kritisieren-anwohner-in-der-karlsruher-kapellenstrasse-eine-baustelle
Nach Sturz mit tödlichen Folgen gibt es Kritik an einer Baustelle

Eine 56-jährige Radfahrerin stürzt an einer Baustelle in der Innenstadt. Welche Rolle spielt dabei die Verkehrsführung? An der Stelle geht es sehr eng zu.

Badische Neueste Nachrichten

Durch zufälligen persönlichen Kontakte erfuhr ich, dass der Artikel wohl ein bisserl …unpräzise war. Die Verstorbene hatte wohl keinen Unfall, sondern verstarb eines natürlichen Todes *während* des Radelns. Der Ort an der Baustelle war reiner Zufall, die Behörde trifft demnach keine Mitschuld an der Tragödie.

Das macht das Behördenversagen in Bezug auf unzureichende Vorgaben zum Schutz des ungepanzerten Verkehrs zwar nicht besser. Wirft aber ein Problem mit der #Karlsruher Zeitung #BNN auf.