Der „Hunger nach #Anerkennung“ ist [...] auch deshalb „grenzenlos“ geworden, weil die Individuen aus der Verlegenheit ihrer Vereinzelung heraus das Problem der Anerkennung auf Kosten des Anderen zu lösen versuchen, statt mit ihm. Dies funktioniert, indem „der Mitmensch […] durch den Vergleich mit sich selbst zum idealen Instrument einer vorteilhaften #Selbstbewertung“ wird, wobei „Argumente gefunden werden, ihn (heimlich oder weniger heimlich) abzuwerten“. #Kaufmann2005:199