Immer wieder findet man private Aufrufe zur Suche von vermissten oder gesuchten Personen. Warum es keine Gute Idee ist, diese zu teilen, haben wir hier für euch zusammengestellt.

#sicherimnetz #vermisstenmeldungen #fahndungsaufruf #blaulicht #medienkompetenz

@dergoldenealuhut Joooh, bloß offizielle Fahndungsersuchen der Polizei verteilen wenns Sinn macht. Bei Fahndungen unbekannter Quelle sollte man sich fragen ob das ein Stalker ist welcher von seinem Opfer erfolgreich abgeschüttelt wurde oder von einer Nazibande verfaßt wurde welche die Adressen von linken Aktivisten, Augenzeugen einer kriminellen Straftat oder unbequeme Journalisten rausbekommen möchte. Bloß plausible Fahndungsersuchen von offiziellen Stellen ernst nehmen und weiterverbeiten.

@Tanzbaer @dergoldenealuhut Manchmal sind es auch »nur« Kettenbriefe. Da kursierten beispielsweise nach dem Tsunami in Thailand vor zwanzig Jahren noch monatelang Mails mit Vermisstenmeldungen.

http://hoaxinfo.de/hoax/seebeben.shtml

Teils auch mit dubiosen Spendenaufrufen.

TU Berlin - Hoax - Extra-Blatt: Flutopfer Südasien

Hoaxes und Kettenbriefe zur Flutwelle in Südasien Ende 2004

@dergoldenealuhut Das habe ich mich auch immer schon gefragt.
Stalker könnten ja auch einfach einen Vermisstenaufruf auf ihre Opfer starten...
@dergoldenealuhut Was noch fehlt: Solche privaten Suchmeldungen werden teils auch von Tätern selbst erstellt, um eine Person ausfindig zu machen, die sich vor ihnen versteckt. Zb. weil sie aus einer gewalttätigen Beziehung geflohen sind. In so einem Fall bringt man die gesuchte Petson in grosse Gefahr.

@dergoldenealuhut das stimmt. gibt ja auch immer wieder gründe, warum leute den kontakt abbrechen, auch wenn die zurückgelassen sie so gar nicht sehen.

allerdings, auch die polizei hat manchmal gründe Leute zu suchen, die nicht ganz so toll und unterstützenswert sind.