Aaah, unser schulisches Medien- und #iPad-Klassen-#Konzept für die Sek I (9/10) konkretisiert sich. ... 🙈 🤦‍♂️

- "Alles kann, nichts muss", der Fachlehrer entscheidet.

- Basis sind AppleTV, Airdrop, Classroom und verpflichtende Schüler-Leih-iPads, sowie Lehrer-iPads. Private Geräte (auch iPads) bei Schülern sind verboten.

- Jeder Schüler bekommt eine pseudonyme AppleID und nutzt die iCloud

- Jeder Schüler bekommt MS365 (als App auf dem iPad und als Lizenz für private Geräte)

Den Rest entscheidet der Fachlehrer (verpflichtend und eigenverantwortlich):
- Heft (GoodNotes, CollaNotes, OneNote, xy, aus Papier),
- Buch (PrintPlus, Fotos, Papier),
- Buch oder Heft, oder beides oder keins von beidem,
- Arbeitsblätter (weg vom Papier!, Airdrop, Moodle, OneNote, Messenger, ...),
- Cloud (iCloud, Onedrive, schulische Nextcloud, Landeslösung edusharing)
- Apps,
- Pen,
- Bedienen des Geräts,
- Präsentieren vs. Kontrollieren vom Lehrer iPad aus, ...

... wir sind ja so digital! Phantastisch, einfach unglaublich!
🤔 🤦‍♂️ 😱

@chbmeyer

Was für ein unfassbarer Schrott auf allen Ebenen (technisch, rechtlich, moralisch und organisatorisch).

@nik
Ja. FullACK.

"Möglichkeiten schaffen", "Kollegen motivieren", "ausprobieren", "Erfahrungen sammeln", "wir sind ganz weit vorn", ...
Keine Lösung sei "optimal", alles habe seine eigenen "Vor- und Nachteile", mit denen jeder selbst umgehen solle. 🤦‍♂️

Interessanterweise war das die alleinige Ansage der kommenden Schulleitung, und ohne Hilfe des Medienteams, des iPad-Beauftragten, des Moodle-Betreuers, des Nextcloud-Betreuers, des schulischen Datenschutzbeauftragten, der Schüler- und Elternvertretung, ...

Da aber Lehrer nicht zu irgendetwas verpflichtet werden sollen, ermöglicht mir dieses Konstrukt immerhin, auch mit Linux, Convertible und Landeslösung (mit Moodle & Co.) zu arbeiten, und Schülern wie Eltern gegenüber meine Entscheidungen offen zu begründen. ... 🤷‍♂️

@chbmeyer @nik
Wer bezahlt das denn? Verpflichtende Leihpads, zahlen die Eltern da eine Gebühr?

Offensichtlichster Verstoß gegen die DSGVO ist m.E. die Apple-ID, die bei einer festen Zuordnung Schüler <-> Gerät ja nicht mehr anonym ist.

Gibt es denn noch einen normalen Computerraum, den man zusätzlich nutzen könnte? In dem Fall würde ich mich vermutlich versuchen, der Sache zu entziehen, v.a. mit Informatik.

@chbmeyer @nik
Wenn man wiederum sowas wie eine Computer-AG hat, kann man einen fetten Linux Server aufsetzen (oder mehrere, dafür nicht ganz so fett, Desktops bekommt man ja oft schon geschenkt) und die IPads als thin clients nutzen, dann könnte man jedenfalls richtig IT Unterricht damit machen. Die Möglichkeit, das alles auf dem Gerät selbst zu machen (so wie unter Android) besteht ja, glaube ich, nicht.

@andreasgoebel @nik

Na, den root-Zugang zum Server habe ich noch, und auch noch meinen virtuellen Linux FAI-Server darauf. 😉

Problem sind da noch die unterschiedlichen WLANS / VLANS, aber das könnte man ja konfigurieren, oder auf einen externen Server tunneln.

Denkst Du da an Guacamole? 🤔
Als ich mit meinen Debian Clients aufgehört habe, gab es da noch ein Problem mit Wayland. ...

Oder hast Du da einen anderen Ansatz? / Software?

Ich habe ja noch etwas Zeit (bei uns gibt es das Fach Informatik noch gar nicht 😱 🙄 , nur ein schuleigenes propädeutisches Fach mit Scratch, Lego-Robotern und das was Spaß macht).
Mal drüber nachdenken.

@chbmeyer
Konkret hab ich an gar nix gedacht, aber kurz recherchiert - prinzipiell ist es möglich, auf IPads einen vnc client zu installieren von so ein vollwertiges OS zu nutzen, welches auf einem anderen PC läuft.

Scratch + Lego geht direkt mit IPads. Wir waren bei der First Lego League beim weiterführenden Wettbewerb, einige andere Teams haben das mit IPads gemacht. Ferner natürlich jede Menge Online-Tools, für die S* kommt letztlich mehr rum, wenn man die Dinger dann auch nutzt.
@nik

@andreasgoebel

Danke!
Ja, ein nativer VNC Client wäre auch eine Idee.
Guacamole bringt VNC zusätzlich in den Browser.
Wäre dann eben vermutlich (vorerst) noch mit X11 🤔 , aber muss da nochmal in mich gehen. 👍

@andreasgoebel @nik

Die iPads sind schuleigen, bezahlt vom Träger, von Sponsoren aus der Region und vom (überschuldeten) Schulträger und werden unentgeltlich und verpflichtend ausgeliehen.

Die "pseudonyme" AppleID basiert auf einer (sehr(!) restriktiven und nicht öffentlichen) Blaupause aus dem Ministerium, auf die sich Schulen berufen dürfen und dafür Rückendeckung bekommen.
Natürlich werden die engen Grenzen (vor allem die "organisatorischen Maßnahmen" der TOM) einfach ignoriert. 🤷‍♂️
Auch MS365 ist ausdrücklich "nicht verboten", aber von TOM oder Einschränkungen war bei uns keine Rede mehr. ...

Ja, für Internetrecherche, (MS-) Office u.ä. gibt es (noch) zwei Windows-Computerräume. Einer wurde schon zu Gunsten von drei iPad-Koffern aufgelöst.

@chbmeyer Freestyle nimmt halt am meisten Beteiligten mit, da die Möglichkeit bleibt, sich/seine Vorstellungen nicht ändern zu müssen. An sich ist das Vorgehen ein häufig gewähltes Setting, denke ich (ohne Bewertung). Wichtig wäre, die guten und schlechte Erfahrungen zu sammeln und ggf. etwas zu ändern.

@mojoweiss
Ja, ich denke, so ist es auch gemeint.

Mein Problem damit ist lediglich, dass das Medienkonzept eigentlich auf einer schuleinheitlichen, abgestimmten und natürlich juristisch sauberen Lösung aufbauen soll.

Im Schritt 2 kommt dann die Infrastruktur und Technik, danach das Lehrerfortbildungskonzept. ...

Hier ist die Reihenfolge gründlich vertauscht, die Gerätefrage zuerst beantwortet und die Rechtssicherheit ausgeblendet und auf die Lehrkräfte abgewälzt. Die Verantwortung übernimmt auf diesem Wege natürlich auch niemand. 🤷‍♂️

"Einfach mal machen", statt "erst denken". Letztlich wird der Weg zurück in die Rechtssicherheit länger und anstrengender werden, als der Vorteil durch die gesteigerte Initialmotivation. ...

@chbmeyer

🤷🤦🙈

Oh man.
#Apple und #iPad sind ja schon schlimm genug. Und dann noch #MS365 🤦🤮

Lustig ist aber "alles kann, nichts muss". Ein sensationelles
#Medienkonzept 🤷🤦