Ich kann es nicht oft genug wiederholen:

Wenn ihr auf Menschen in psychischen Ausnahmesituationen trefft, ruft NICHT die Polizei, ruft den Rettungsdienst!!

Für eine Person war das dann heute wieder eine unnötig unangenehme und traumatisierende Erfahrung 😑
#Medibubble

@MadDoc Und Rettungsdienstler sollten insbesondere in solchen Situationen eine gesunde kritische Distanz zur Polizei haben.
@MadDoc Und falls es das vor Ort gibt, auch den Sozialpsychiatrischen Dienst. Hier haben die bestimmte Rettungskräfte, die extra auf solche Situationen geschult sind und dann informiert werden. Ist nicht immer und überall verfügbar, aber einen Versuch wert.
@MadDoc vllt nur meine Erfahrung, aber in gewissen Situationen kommt trotzdem die Polizei mit 🤷🏻‍♀️

@steppeBow @MadDoc liegt halt auch so nen bisschen daran, was man dem Dispo sagt, wenn Fremdgefährdung nicht ausgeschlossen werden kann, wird häufiger Pol alleine aus Eigenschutz mit hinzugezogen.

Insgesamt war es (für mich) aber immer die bessere Experience selber in einer akutpsych vorstellig zu werden, als mit dem Rettungsdienst. Wenn das in der Situation leistbar ist, würde ich auch lieber mit anderen diesen Weg gehen.

@Coldney @MadDoc 100%
Hatte auch „bessere“ Erfahrungen, wenn ich selbst hingegangen bin.

In manchen Situationen (vor allem bei akuter Suizidgefahr) ist man aber auch als helfende Person einfach unter Stress und weiß nicht immer, wie man dem Rettungsdienst klar macht, dass sie die Polizei zuhause lassen können :/

@steppeBow @MadDoc du sollst dem Dispo schon sagen, was Phase ist, das ist klar, aber häufig genug (auch in akuten Situationen) ist es manchmal schon eher ausgeschlossen, dass eine Person sich wegyeeted, wenn man bei ihr ist (im Zweifel immer annehmen dass das trotzdem getan wird!!!). Aber idr. bekommt man das ja auch eher bei guten Bekannten mit und manchmal hat man darüber auch schon geredet.
@steppeBow @MadDoc Dann dem Dispo zu sagen wie zb. : “Ich kann eine Eigen- und Fremdgefährdung, solange diese Person in direkter Betreuung ist ausschließen. Bin aber selber kein Profi und möchte das gerne nochmal von geschultem Personal gegenchecken lassen und ggf. könnt ihr die Person dann nahelegen, dass nen Kriesengespräch sinnvoll ist.” Hat mir persönlich bisher immer den Polizeikontakt erspart. Wie gesagt gibt nicht jede Situation her und so…
@Coldney @MadDoc danke für die Gesprächsvorlage, manchmal fallen mir einfach nicht die richtigen Worte ein :)
Hoffentlich werde ich das nicht brauchen, aber wenn doch, dann kann ich so zumindest besser mit den Helfern kommunizieren :)

@steppeBow @MadDoc ist halt auch kein Garant für irgendwas und ich bin selber keine Ärztin, San oder irgendwas, sondern einfach „nur“ Privatperson, also wenn ich hier groben Dumfick laber kann man mich gerne drauf hinweisen oder vors Schienenbein treten…

// @lenaonline

@Coldney @steppeBow @lenaonline
War nichts dabei, wo meine Augenbrauen hoch gegangen wäre 😉
@steppeBow @Coldney
Darum nenne ich das Thema auf, damit diese Prozesse (sich die Gedanken zu machen) nicht erst in der furchtbar stressigen Situation gemacht werden müssen.
@MadDoc @steppeBow Danke dir dafür!
@Coldney @steppeBow
Ich danke DIR für Deine Offenheit in dem Beiträgen!
@MadDoc @steppeBow Naja auch wenn ich es nie wieder brauchen sollte, so ist es einfach ne Sache die im Zweifel Menschen rettet. Und wenn ich es trotzdem mal wieder brauche, so profitiere ich sogar noch selber davon :)
@steppeBow @MadDoc sobald Gewaltkomponenten im Spiel sind gehört die nunmal auch dazu.
@apexnasi @steppeBow
Und es macht oft einen riesigen Unterschied, wenn wir zuerst da sind.
@steppeBow
Richtig. Es macht jedoch schon einen großen Unterschied, wenn wir eben einfach zuerst da sind.
@MadDoc
Eine ernst gemeinte Frage: wenn ich den Rettungsdienst rufe, ist der Mensch in der Notsituation doch für die Kosten verantwortlich, wenn ich die Polizei rufe, nicht. Oder habe ich das falsch in Erinnerung?
@Schattenmuse @MadDoc Umsonst erschossen werden ist jetzt auch nicht kostengünstig...
Davon ab: Krankenversicherungen decken vieles ab, wenn es ins KH geht. https://kostencheck.de/krankenwagen-kosten
Krankenwagen » Mit diesen Kosten müssen Sie rechnen

In diesem Artikel erfahren Sie, was ein Krankenwagen kostet und wann einer der Sozialversicherungsträger für die Kosten aufkommt.

Kostencheck
@Schattenmuse @MadDoc
Nein. Niemand muss sich Sorgen darum machen dass XYZ Euro auf ihn zukommen will er den Rettungsdienst ruft.
Kostenträger ist die Krankenkasse (gesetzlich wird mit denen direkt abgerechnet, privat läuft alles Selbstzahler und muss es einreichen).
Teilweise wird ähnlich wie bei Medikamenten 10€ Selbstbeteiligung als Schutzgebühr verlangt.
Solange es keine böswillige Scherzalarmierung ist kostet es also nicht viel, bzw. der Großteil wird von der Krankenkasse übernommen.
@Schattenmuse
Die Polizei wird immer den Rettungsdienst hinzuziehen. Dann sind wir allerdings später da und bis dahin sind einfach schon Dinge passiert, die wir nicht haben verhindern können.
RD-Kosten laufen immer über die Versicherung, wenn es keine "böswillige Fehlalarmierung" war. Selbst ein Fehleinsatz wegen "gutwilliger Fehlalarmierung" (= wusste es nicht besser...) bleibt ohne Kosten.
@MadDoc
Wir haben damals in der Psychiatrie öfter Einlieferungen direkt durch die Polizei bekommen... Aber gut zu wissen, danke!

@MadDoc @Schattenmuse
Notruf, wenn es um kranke oder verletzte Menschys geht immer erst mal die

112

Wenn irgend etwas läuft, wo menschy Polizei braucht, dann die 110.

Bei der Leitstelle der 112 werden die Menschys dann entscheiden, was weiter zu tun ist. Da sind meist Profis am Werk. ... und an die fünf W's denken: -was, -wo, -wieviele (Betroffene), -welche (Verletzungen, Symptome), warten (auf Rückfragen)

@MadDoc um Leuten solche Erfahrungen zu ersparen, wird medizinisches Personal auch dahingehend geschult, wie mit Personen in psych. Ausnahmesituationen umzugehen ist. U.a. Bedachtes, eindeutiges Handeln.

Auf eine Person in einer solchen Ausnahmesituationen in einer roten Weste zuzustürmen und diese der bisherigen Kontaktpersonen zu der bereits ein Vertrauensverhältnis aufgebaut wurde zu entreißen, zählt aber nicht dazu.

@MadDoc Ja Übergaben sind wichtig und sinnvoll, aber diese werden bewusst nicht zwischen Tür und Angel gemacht und grade in Situationen in denen Patienten noch eine eigene Wahrnehmung haben, sollte diese auch nicht so erfolgen, dass Pat. merkt, dass die übers Knie gebrochen wurde.
Ich zumindest würde mich als Pat. arg unwohl fühlen, wenn ich von einer vertrauten Person weggerissen werde, damit sich eine Person profilieren kann.
Grade auf einem Chaos adjacent Event.
@Coldney
Es klingt so, als hättest Du bereits solche unangenehmen Erfahrungen gemacht und das tut mir sehr, sehr leid.
Sich Sanitäter und Rettungsdienst machen zu oft nicht alles richtig, true. Die Wahrscheinlichkeit, dass es besser läuft ist allerdings um vieles höher, als wenn sich Team Blau der Sache annimmt.
@MadDoc Jo bin ich genau bei dir, ich hätte nur in dem Fall im Nachhinein tatsächlich lieber mit einem RDler geredet/gewendet (es war direkt vor einer Veranstaltungsfläche auf öffentlichen Grund) als mich an das CERT zu wenden, wo mir von den beiden die kamen die Person, von der ich weiß dass keine formellen Qualifikationen vorliegen, dann das (para-)suizidale Menschi versucht hat abzunehmen.

@MadDoc
Ich war dann sehr froh, dass ich eine dritte Person zwischen die oben beschriebenen Person, Pat. und bisher stillen certler werfen konnte und wir haben im Nachhinein auch eine sinnvolle Übergabe an die diensthabende Ärztin gemacht.
Ich hab das im Nachhinein auch noch dem Dispo gesagt, von daher sollte das bekannt sein, um welchen Case es sich handelt.

Außerhalb von diesem Vorfall ganz viel Liebe an euch, Missgeschicke passieren, wir sind alles nur Menschen.

@Coldney
Ja gerade CERT ist ein Sanitätsdienst und kein Rettungsdienst. Da kommen oft eben ganz andere Qualifikationen in's Spiel.
Ich bin froh, dass die Situation gut ausgegangen ist 😌

@MadDoc wie soll ein "Normaler" Mensch erkennen welche Art der Psychischen Notsituation vor liegt und ob ggf. Eigen oder gar Fremdgefährdung vor liegt.
Für den normal Bürger ist bei Verletzungen Ohnmacht usw. Der Rettungsdienst zuständig, und bei rum brüllenden oder gar aggressiven Menschen die Polizei.
Ich fürchte das im Zweifelsfall der Rettungsdienst zu schlecht in Selbstverteidigung geschult ist.

Ich könnte oft nicht erkennen was die bessere Lösung ist.
Abhängig von der Art der Notsituation

@Willy_Wuff @MadDoc
Wichtig ist die Situation gut zu beschreiben. Wenn aus deiner Meldung klar wird dass es für die Rettungskräfte gefährlich sein könnte fragt die Leitstelle üblicherweise so oder so eine Streife zur Unterstützung an.

Ich habe es als Rettungssanitäter oft genug erlebt dass Patientys äußerst aggressiv etc. waren. Bis die Polizei aus dem Blickfeld verschwunden ist und wir in Ruhe mit ihnen reden konnten.

@Willy_Wuff @MadDoc Gar nicht? Du rufst den Rettungsdienst. Dieser ist geschult für solche Situationen und hat bessere Chancen sie einzuordnen. Er wird auch selber die Polizei nachfordern wenn er es für nötig hält.

@waldi @MadDoc ich hab selbstverständlich die Psychiatriefälle im Kopf, die ich selbst in der Klinik erlebt habe.
Sprich beissend, kratzend, schlagend und mit Möbel um sich werfend.
Und laut Rümbrülkrnd, pöbelnd, andere Patienten bedrohend usw.
Da bleibt nur die Polizei, die glücklicher weise ihre Wache fast neben der Klinik hat.

Da wir in Hamburg mehr als eine Psychiatrie haben, finden wir in der Bahn vor sich hin pöbelnde, sich mit imaginären "Freunden" unterhaltende ziemlich normal, 1/2

@waldi @MadDoc 1/2
Würden wir bei jedem der sich mit nicht vorhandenen Personen Streitet, bei dem man wegen langen Haaren oder Kaputze den Knopf im Ohr nicht sehen kann, den Rettungsdienst rufen, hätten die viel zu tun :-)
@Willy_Wuff @waldi
Lies nochmal den Post von mir. Es geht um "ich bin jetzt an dem Punkt, dass ich jemanden anrufen muss." ... DANN lieber RD.
Oder rufst Du für jede Person mit Knopf im Ohr die Polizei?

@MadDoc @waldi
Wie gesagt ist die Frage welche Notsituation vor liegt.
Glücklicherweise bilde ich mir Ausbildungsstand entsprechend ein es halbwegs einschätzen zu können.

Pauschale Aussagen sind da immer etwas schwierig, und in unserer Gesellschaft kann man schon froh sein wenn überhaupt einer nen Telefon in die Hand nimmt.
In unserem Land werden in der Bahn Fraun misshandelt, Ausländer verprügelt und 20 Leute gucken aus dem Fenster :-(

@Willy_Wuff @waldi
Ab dem Punkt finde ich Dein Diskussionsverhalten schwierig.
Du bist vom Fach? Super! Ich arbeite in Notaufnahmen (zT auch mit Psychiatrie) und ich arbeite im Rettungsdienst. Vielleicht kennst Du die Situationen auf der Straße nicht so genau?
Pauschale Aussagen anzählen kann okay sein, wenn man dann nicht selber mit pauschalen Aussagen kommt. Und Derailing hat auch ein wenig Geschmäckle.

@MadDoc @waldi

Ich denke wir haben einfach nur unterschiedliche Situationen im Kopf und deswegen argumentieren wir unterschiedlich.
Für mich ist eine Notsituation eine Situation in der innerhalb von Minuten reagiert werden muss.
Eine Situation in der man ggf. lange bis stunden Zeit hat damit um zu gehen oder drauf zu reagieren ist für mich keine notsituation, bestenfalls eine Kriese.
Was natürlich bedeutet das man sich um diese ebenfalls zügig kümmern muß, aber hier würde ich eh den RTW rufen.

@Willy_Wuff @waldi
Da vermischt Du gerade zwei Diskussionsstränge, die Du führst. Den Zeitaspekt hast Du mit @lbehm. Deinem Argument folgend: Der RD ist meistens schneller vor Ort, als Team Blau.
Wenn @lbehm vor Ort akute Hilfe leisten kann, halte ich seine Argumentation allerdings auch für schlüssig.

"Ich ruf eh den RTW" dann sind wir uns ja einig.

@MadDoc @waldi @lbehm

Kann gut sein das ich da ab und an mal etwas mit den Strängen durcheinander gekommen bin, dafür dann sorry.

schwierig wirds auch immer wenn Begriffe unterschiedlich bewertet werden, und man erst ne weile braucht bis man begreift das der Gegenüber was ganz anderes darunter versteht 🙂

@Willy_Wuff @waldi @lbehm
Alles gut.
Statements und Regeln gelten natürlich nicht immer, nicht überall und nicht für jede Person.
So ein Statement soll in erster Linie anregen zu reflektieren, andere Perspektiven einzunehmen und vielleicht andere Wege zu erwägen.
Du setzt Dich damit auseinander und das ist vor allem erstmal gut!
@Willy_Wuff @waldi @lbehm
Ich persönlich profitiere krass davon, Notfallmedizin sowohl im RD, als auch in Notaufnahmen zu betrieben... Perspektiven und so.
Die Zusammenarbeit mit PFK der Notaufnahmen wird auch sehr viel besser, seit die Weiterbildung Notfallpflege stattfindet, mit obligaten Praktika auf Rettungsmitteln.
@Willy_Wuff
Menschen, die sich massiv fremdagressiv verhalten, schon Dinge zerstört oder Menschen verletzt haben sind sicher eine Situation für die Polizei.
Wenn Du den Rettungsnotruf wählst und die Situation beschreibst, kommt Team Blau dann auch sicher dazu. Entscheidend ist oft, wer zuerst eintrifft. Und RD ist auch kein Garant, das immer alles gut läuft. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch höher, dass es für die Person deutlich besser abläuft.

@MadDoc da diesbezüglich ahnungsbefreit ......
Wo liegt da für den Betroffenen der Unterschied ob erst die Polizei eintrifft, die den Rettungsdienst anruft, oder erst der Rettungsdienst, der die Polizei ruft ?

Aus der Klinik kenne ich nur ... Polizei, sichert den betreffenden und verhindert das er flüchtet oder Schaden anrichtet, wartet bis der Psychiatrische Dienst kommt, der oft weit weniger zimperlich ist, als die Polizei, und Abtransport in die Psychiatrie.

@Willy_Wuff
Wer zuerst eintrifft und Informationen sammelt, legt idR fest, welcher grundsätzliche Weg zur Klärung der Situation eingeschlagen wird.
Nach meiner Erfahrung "auf dem Bauch liegend, Hände auf dem Rücken gefesselt" vs. "entspannt sitzend zu einem klärendem Gespräch mit Psychiater*in" macht einen dramatischen Unterschied.
@MadDoc Und falls was im Zug passiert, wählt nach Möglichkeit einen kleineren Bahnhof um sich mit Rettungskräften zu treffen. An den großen ist Bundespolizei schon vor Ort, selbst wenn man die nicht dazu ruft.
Das musste ich neulich lernen bei einer Person die stark erschöpft an kritischen Freiheitsentzug litt.

@lbehm @MadDoc ich soll bei einer Notsituation in der Bahn erstmal abwarten bis die Bahn im Bahnhof einfährt, die Wartezeit abwarten, dann abwarten bis die Bahn wieder los fährt, und danach noch mal warten bis der Zug dann in nen kleinen Bahnhof einfährt ?

Ich fürchte, da haben wir eine unterschiedliche Definition von Notsituation.
Wenn der sich in Not befindende so viel Zeit hat, dann gibt's keine Not.

@lbehm @MadDoc
Was ist kritischer Freiheitsentzug ?
Platzangst ?
@Willy_Wuff @MadDoc Eine Person wurde aus mir unklaren Gründen gegen ihren Willen ins Krankenhaus gebracht und dort gründlich durchgecheckt - Verdacht auf BTM stand wohl im Raum. Einige Proteste der Person später wurde sie in ein anderes Krankenhaus verfrachtet - dort gab es auch die Mögliche geschlossene Etage. Nach 2. durchchecken wurde sie aber dann doch wieder entlassen - nun in einer ganz anderen Stadt, Handyakku inzwischen leer, definitiv ernährungstechn. unterversorgt.
@lbehm @MadDoc
Die Nummer ist für mich ziemlich unverständlich, denn die Frage BTM kann man ziemlich schnell und einfach in ner Klinik klären, wenn die Person noch protestieren konnte können es nicht übermässig viele gewesen sein 🙂
stellt sich also irgendwie die Frage warum der überhaupt in ne Klinik gekommen ist bzw. warum Polizei da war.
Mit BTM ist man in der Regel doch ziemlich ruhig und entspannt 🙂
@Willy_Wuff @lbehm
Viele strukturelle Probleme. Notaufnahmen sind überlastet, zu wenig Personal, idR sehr unerfahrenes (ärztliches) Personal, da kommt dann die Pol, behauptet und verlangt Dinge ...
In die Überlastung hinein kommt dann ganz schnell eine Überforderung und Überforderung führt meistens zu krassen zeitlichen Verzögerungen. Patientys bleiben dabei völlig auf der Strecke. Hab ich leider schon viel zu oft gesehen.
@Willy_Wuff @MadDoc Ja wenn die Person aber nicht in deutsch protestiert dann wird sie eben trotzdem mitgenommen und da hilft auch kein Krankenhaus das feststellt, dass es keinen Verdacht auf BTM oder andere Substanzen gibt
@lbehm @MadDoc also, wenn ich mir unsere Klinik so an sehe ...
Nicht Deutschsprachig ist die denkbar schlechteste Ausrede.
Einfach mal beim Reinigungspersonal, beim Haustransport oder auf Station anrufen, in dieser Reihenfolge.
Das sind 1 bis 10 Telefonate a 20 bis 30 sec.
Die Wahrscheinlichkeit das niemand die passende Sprache spricht dürfte relativ gering sein.
Die investierte Zeit holt man zigfach wieder rein.
Nen Handy mit Google translator hat jeder in der Tasche.
Notfalls reicht der.
@Willy_Wuff @lbehm
Bis Du an diesem Punkt im Krankenhaus bist, ist schon sehr viel passiert. Hände mit Acht auf dem Rücken, durch Menschenmengen geleitet, Zeitplan zerstört, durch uniformiertes Auftreten eingeschüchtert nach schlechten Erfahrungen mit Behörden, etc, pp.
Ab dem Punkt kommst Du nicht mehr so einfach in einen "normalen Modus", wenn man sich ab jetzt doch ganz normal unterhalten kann.
@MadDoc @lbehm
Ist nen Argument.
Spätestens in der Notaufname hat die Polizei nur noch wenig zu vermelden, da bedarf es dann allerdings wirklich Ärzte und/oder Pflegepersonal mit Ar. In der Hose.
@MadDoc stimmt es, dass man aus ähnlichen Erwägungen Drogenkonsum beim Notruf nicht erwähnen sollte und das lieber dem Rettungsdienst vor Ort mitteilt?

@fluepke @MadDoc

ABSOLUT und UNBEDINGT.

Bei keiner Über- oder Fehldosierung kann die Polizei auch nur irgendwas Positives ausrichten! Die haben ja noch nicht mal #Naloxon dabei.
Nehmen aber u.U. die Person mit, dass der Notarzt nicht mehr rechtzeitig behandeln kann.

Niemand nimmt Drogen weil er ein schlechter/krimineller Mensch sein will!