Habe Ideen und Pläne bei unserem hiesigen Rollenspieltreff eine Art West Marches Kampagne zu starten. In meiner eigenen Welt.
Aber ich tue mir etwas schwer damit. Ich fühle mich kreativlos. Habe das Gefühl, dass ich alles vorher ausarbeiten muss, denke mir dann aber, dass das zuviel ist und ich gleichzeitig auch zusammen mit den Spielern die Welt entdecken will.

Und dann habe ich Ideen und im nächsten Moment überlege ich, ob das "realistisch" ist und finde dann tausend Plotlöcher in der Idee.

@thyme Fange mit einfachen und nicht zu vielen entscheidungsmöglichkeiten an. Max. 3 Stück.

Wenn ihr Charaktere erschafft, lass die Spielenden entscheiden, wo die Charaktere herkommen.

Jede Spielende Person soll ihn eine Wohlwollende Person definieren und einen Feind. Genauso mit Institutionen, Firmen was auch immer. Wobei erstmal einzelne Grundzüge reichen. Genauer ausarbeiten könnt ihr es später noch.

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@thyme Was auch zum start helfen kann, das die Spielenden eine gemeinsamen Feind angehen.

Auch wenn Sie sich gegenseitig nicht kennen.

Erstelle eine Antagonisten, gib ihn eine Motivation warum er tut was er tut und lass die Spielenden mitentscheiden warum Sie ihn als bekämpenswürdigen Feind angehen.

Wen die Charaktere der Spielenden an Göttinnen und Götter glaubt, dann lass diese auf von den Spielenden definieren. Helf ihnen dabei und daraus kann sich dann eine Story entwickeln.

@asathor Götter hat meine Welt schon, die will ich behalten 😉

Bei West Marches sehe ich eher Erkundung als das Hauptding. Einen Antagonisten dazuzupacken ist vielleicht etwas viel. Kann ich vielleicht später einbauen, wenn ich das ganze Ding gestartet habe.

Zumal ich bei Antagonisten (wie bei vielen Dingen) Schwierigkeiten habe sie richtig hinzukriegen in meinem Kopf. Da schlägt der Perfektionismus ein. Ich hab eine Idee und dann sehe ich überall Gründe warum das nicht funktionieren kann.

@asathor Das kann ich leider gar nicht so machen. Unser Rollenspieltreff ist einmal im Monat. Da kommen erstens Leute hin, die spielen wollen, nicht erstmal eine halbe Welt zusammenstellen müssen. Das ist mein Job.

Zudem haben wir den Gedanken beim Treff, dass wir keine Runden anbieten, für die schon alle Spieler festlegen. Sprich, ich könnte so eine Session Zero auch nicht vorher starten und dann beim Treff spielen. Jeder soll grundsätzlich die Möglichkeiten überall mitzumachen.

@asathor Der Gedanke war, dass ich ein fortlaufendes Abenteuer anbiete, aber jedesmal könn(t)en andere Spieler mitmachen. Daher kam ich auf West Marches.

Ich weiß, dass ich nicht alles ausarbeiten muss, aber ich brauch, um mich sicher zu fühlen, eine gewisse Basis, ein Gerüst. Und dieses Gerüst muss logisch sein.

Ich hab mittlerweile entschieden in welchem Land die Kampagne spielen soll. Als nächstes werde ich mal schauen ob ich eine interessante Karte hinkriege.

@thyme Ok, das ist natürlich eine Herausforderung. Wenn es um Entdeckung geht, mach doch sowas im Stiel von #InAchtzigTagenUmDieWelt.

Nur ohne Zeitdruck, und Streue jedesmal andere aber kleinere Szenarien ein.

Das du keinen großen Storyark Planst, sonder lieber kleine Abenteuer die an einem Abend abgeschloßen werden können.

Vielleicht kannst du sowas wie einen losen Roten Faden einbinden, die sich nach und nach verbinden aber nicht unbeding müssen.

@thyme Dazu höhre ich gerade die Aktuelle #DorpCast folge. Hör mal rein. Vielleicht bringt es dich ja auch schon weiter.

https://www.die-dorp.de/dorpcast/dorpcast-244-maechtige-spielerermaechtigung/

@DORPtom

DORPCast 244: Mächtige Spielerermächtigung! - Die DORP

Im traditionellen Rollenspiel ist das Machtverhältnis ja klar – die Spielenden verkörpern die Charaktere, die Spielleitung übernimmt den Rest der Welt.

Die DORP
@asathor @DORPtom Danke für den Tipp, werde ich mir mal anhören.