Ich warte auf den Tag, an dem alle Medien erkennen, dass sie maßgeblich an der Demontage der aktuellen Regierung und der Stärkung der AfD beteiligt waren.
Nur, wenn sie es erkennen, wird es viel zu spät sein. Denn dann hat diese Partei unsere Demokratie schon so weit infiltriert, dass eine demokratische Gegenwehr kaum noch möglich ist.

Ach ja: Die AfD ist für die Abschaffung des Medienstaatsvertrags.

@Frau_Sofa

Sie meinen wohl die Medien des vordigitalen Zeitalters, die heute immer weniger eine Rolle spielen.

Für die relevanten Medien der Digitalität spielen Staaten, Demokratie, Populismus, Faschismus, Kriege oder Genozide keine Rolle. https://www.srf.ch/play/tv/nzz-format/video/facebooks-afrika-problem---wie-soziale-netzwerke-im-aethiopienkrieg-zur-waffe-wurden?urn=urn:srf:video:4e34070b-8b9b-4aaa-a8bb-bd8893ecbccc

Bei unseren Medienstaatsverträgen verstärkt sich der Eindruck, dass sie eine nicht reformierbare Medienwelt zementieren, die trotz hohem finanz. Einsatz kaum noch einen wirksamen Beitrag zu einem demokratischen Gemeinwesen leistet.

NZZ Format - Facebooks Afrika-Problem – Wie soziale Netzwerke im Äthiopienkrieg zur Waffe wurden - Play SRF

Der Tigray-Krieg in Äthiopien zählt zu den schlimmsten Konflikten der Gegenwart. Mehr als eine halbe Million Menschen starben durch unvorstellbare Gewalt. Soziale Netzwerke spielten dabei eine grosse Rolle: Sie wurden als Waffen eingesetzt. Szenen von Vergewaltigungen und Massenerschiessungen sollten den Gegner nicht nur traumatisieren, sondern auch entmenschlichen. Facebook wird vorgeworfen, ethnische Spannungen im Land zu schüren. Die Hassnachrichten sind noch immer online. Sind dem Unternehmen Profit und Marktmacht wichtiger als Menschenleben? Wie konnte die Plattform, die eine vernetzte, offene Welt versprach, zum Werkzeug von Kriegstreibern und Gewalttätern werden? Ein Film von Stefan Möhl

Play SRF

@Frau_Sofa

Unsere derzeitige Regierung hatte z.B. eine Neuregelung des Gemeinnützigkeitsrechts versprochen, die Rechtssicherhiet für gemeinnützigen Journalismus schaffen sollte.

Das kann man gut aussitzen, wenn man die eigenen Leute in den Landesrundfunkanstalten platziert hat und unliebsame Konkurrenz unterdrücken will.

"Wo kämen wir da hin, wenn dahergelaufene Journalisten unsere Pfründe gefährden würden?"