„ Kurz: Man versucht, die Klimakatastrophe auf eine versicherungsrechtliche, technische, letztlich individuelle Ebene abzuturfen.“

#ServiceTröt: Wenn alle in die gleiche #Elementarversicherung einzahlen (weil anders geht es nicht weil vieles nicht mehr bezahlbar versicherbar), bezahlen wir alle die Schäden. Es ist dann kein Unterschied mehr dazu, ob sie aus Steuermitteln bestritten würden.

Mit drei Ausnahmen:

https://taz.de/Hochwasser-in-Sueddeutschland/!6015270/

Hochwasser in Süddeutschland: Das ist der Klimawandel

Nach den Überschwemmungen geht es vor allem um Unterstützung für die Betroffenen. Langfristig hilft aber nur eins: effektiver Klimaschutz.

1.) Niemand setzt sich ein Risiko ohne Ertragsaussicht in den Pelz. Der Gewinn kommt bei den Kosten in Top. Auch den Zahlen dann alle.
2.) Versicherungen können nur an der Preisschraube drehen, aber nicht präventiv tätig werden. Das könnte die Polotik, will es aber nicht, weil das Wählende sauer macht.
3.) Es lenkt effektiv vom kollektiven Versagen ab und macht es zum individuellen Problem.
@Saupreiss Dazu kommt, dass Gebäudeversicherungen auf die Mieten umgelegt werden. Steuern werden jedoch deutlich progressiver erhoben als Wohnnebenkosten anfallen, die Belastung durch eine Pflichtversicherung würde also wirtschaftlich Schwache deutlich härter treffen als ein „Klimasoli“. Es sei denn, die Versicherungsbeiträge wären irgendwie sozial gestaffelt.