Falls wir als Spezies eine Zukunft in relativem Frieden und Wohlstand wollen, müssen wir unseren Lebensraum erhalten. Aktuell tanzt jedoch eine Generation Veränderungsunwilliger einen ausgelassenen Blockade-Pogo zu den Klängen fossiler Profitschlager auf den Gräbern ihrer Kinder.

Dabei wären viele wirksame Maßnahmen finanziell günstig, ja billigst zu haben: Tempolimit, ÖPNV statt MIV-Infrastruktur, Fleischverzicht, etc.

Die aber kosten Veränderung-den einen Preis, den keiner zahlen will.

@GuidoKuehn Ja. So sehen sie aus. Sehr gut getroffen.
@GuidoKuehn Veränderung beginnt erst, wenn die wirtschaftlich Mächtigen und ihre Populisten entmachtet sind.
Alles Verändern, ein anarchistischer aufruf

An die wirklich Wütenden, die Neugierigen und Aufrechten - eine Aufforderung zum selbstbestimmten Leben.

@GuidoKuehn
Ich finde die Einteilung in “Generationen” äußerst problematisch. Meine und auch jüngere Generationen sind z.B. hervorragend darin, Unmengen an CO2 für Urlaube rauszuhauen (so ein Urlaub auf den Malediven kommt schnell in die gleiche Größenordnung wie der restliche Jahresausstoß einer Person).
So zu tun, als wären es immer “die Alten”, versperrt die Sicht auf das Problem. Es gibt Leute, die dieses Problem kritisch betrachten und ihre Wahl- und persönlichen Lebensentscheidungen daran ausrichten - und solche, die das nicht tun oder nur oberflächlich.
Wenn’s eine Kategorie sein muss, dann sollte es eine stichhaltigere sein.
@cweickhmann @GuidoKuehn Außer "Wandelverleugner" oder so etwas fiele mir nichts Griffiges ein. Diese Geisteshaltung zieht sich komplett quer durch alle Kategorisierungen, wenn auch im "Bestandsbürgertum" (zu dem ich mich auch zählen muss) ein Schwerpunkt liegt.
@cweickhmann Da steht halt nicht "die Alten". Und für jemanden, der den Begriff Generation äußerst problematisch findet, verwenden Sie ihn ausgesprochen oft. Sie Sollten nicht den Fehler begehen den Begriff 'Generation' synonym zu 'Alte' zu setzen.Dann werden Sie auch weniger durch den Text getriggert. Unsere Generation -Sie, ich, wir alle- schaffen es gerade nicht ausreichend schnell zu verändern, was in den Generationen vor uns angelegt wurde. Das macht uns zu eben dieser Generation.
@GuidoKuehn
Dann missverstehen wir uns beide beim Begriff. Nach meinem Dafürhalten wird Generation sehr altersselektiv verwendet (Generation X, Y, Z, …). Wenn natürlich alle jetzt Liebenden gemeint sind, stimme ich zu. Allerdings könnte man dann auch einfach von ‘uns’ sprechen. 🤷
@cweickhmann Generation bezeichnet im sozialwissenschaftlichen Sinne, so wie ich es hier verwende, nach Karl Mannheim nicht die 30er Jahrgangskohorten, sondern zeitenbestimmende Gruppen gleicher Prägung. Etwa die Kriegs-Generation .
@GuidoKuehn Wir merken doch sowieso erst Jahre bis Jahrzehnte später, daß ein großes, träges komplexes System umkippt, wenn längst nichts mehr dagegen getan werden kann. Das macht es den Leugnern und Verharmlosern leicht, uns alle in den Untergang zu schubsen. Wenn wir etwas merken, ist es 20 Jahre zu spät, um die Katastrophe zu verhindern, dann bleibt nur noch Schadensbegrenzung.
@GuidoKuehn Wir bräuchten eigentlich genau jetzt einen brutalstmöglichen Umbau der gesamten Weltwirtschaft, ein rasches Ende von Kaputtalismus und Wachstumswahn und die Neuerfindung unseres Lebens auf einer radikal nachhaltigen Basis, und mit "uns" meine ich hier die gesamte Spezies Homo sapiens. Aber weil das nicht geschehen wird, müssen wir uns mental auf das Ende vorbereiten. Die Menschheit ist offenkundig psychologisch, sozial und politisch unfähig zur Krisenbewältigung.