Warum eigentlich spielt der offenbar auch homofeindliche Tathintergrund des Angriffs auf Matthias Ecke in den Reaktionen und in der Medienberichterstattung so gut wie keine Rolle?
https://www.queer.de/detail.php?article_id=49418
SPD zu rechtem Angreifer-Hintergrund: Nicht zu relativieren

AfD und andere würden versuchen, den Hintergrund der Attacke auf Matthias Ecke wegzudiskutieren, kritisiert der sächsische SPD-Chef Henning Homann. Die homofeindlichen Äußerungen der Angreifer werden weitgehend ignoriert. (Politik - Deutschland)

queer.de
@queerde Ich bin mir nicht sicher ob es hilfreich wäre in dieser Sache die Homosexualität hervor zu heben. In erster Linie geht es um einen perfide Angriff auf einen Menschen, der in Ausübung demokratischer Tätigkeiten war.
Würde die Homosexualtät hervorgehoben würden viele Medien alles nur darauf reduzieren.
Die Homosexualität würde als etwas besonderes hervorgehoben. Ich für meinen Teil, will aber gar nicht besonders sein. Ich bin ein ganz normaler Mann, der einfach nur einen Mann liebt.
@MSK @queerde das zu verschweigen, macht es doch nur schlimmer. Klar sind wir nichts besonderes, sondern Menschen, wie alle anderen auch. Aber homophobe Menschen machen uns eben zu etwas besonderem. Die machen da einen Unterschied. Wir leiden darunter und das ist eben was angesprochen und kritisiert werden muss, bis sich niemand mehr traut diesen Unterschied zu machen. Bis er egal geworden ist.
@queerde Ich denke man tut sich sowieso schon schwer, das Kind beim Namen zu nennen. Zu einem rechten Tatmotiv soll auch noch Homofeindlichkeit dazu kommen? Zu viele Probleme auf einmal!