Das Beleidigung in diesem Land eine Straftat ist werde ich nie verstehen. Warum interessiert sich der Staat dafür, wenn sich jemand beleidigt fühlt? https://climatejustice.social/@muellertadzio/112304547721640798
Tadzio Mueller (@[email protected])

Attached: 2 images Made my day 😂 Fritze Merz verklagt mich, weil ich auf die „schamfreie Arschlochigkeit“ seines Verhaltens verwiesen habe. Oh god, please give me a trial where I can argue that this wasn’t an insult, but an analytical categorisation🤓

Climate Justice Social
@343max Lass ein paar Leute beschließen jemand Anderen dauerhaft als "Arschloch" oder anderweitig beleidigend zu bezeichnen. Die betroffene Person erleidet an der Stelle regelmäßig verbale Anfeindung/Herabwürdigung bzw. Mobbing.
Das ist schlicht und ergreifend nichts wünschenswert (nach GG nicht und auch nach meinem Befinden).
@gom Ja, Mobbing ist nichts wünschenswertes. Aber Mobbing wird durch diese Gesetze nicht verhindert, ist in Deutschland weit verbreitet und hat nur sehr selten irgendwelche strafrechtlichen Konsequenzen. Ich vermute mal, dass es sogar öfter negative Konsequenzen für das Opfer haben dürfte, wenn dieses sich wert und dabei beleidigend wird.
@343max Das Problem hat jede formalisierte Regel bzw. Gesetze. Zu weit gefasst kann eine Regelung willkürlich angewendet werden, zu spezifisch und die Regelung lässt sich all zu leicht umgehen.
Weswegen Gerichte im Regelfall ja auch die Umstände der Tat beachten sollen. So ist keineswegs ein feste Liste an Begriffen beleidigend, sondern es zählt auch der Umstand/die Absicht. Was Opfern von Mobbing etwas entlasten sollte.