Im Kontext der #xzbackdoor sind die Messer gewetzt. Und in den Ring steigt der mir bisher unbekannte #DATABUND – Verband der mittelständischen IT-Dienstleister und Softwarehersteller für den öffentlichen Sektor e.V. mit seiner Pressemitteilung.

#^OpenSource ist nicht die Lösung aller Probleme

Ein Appetitanreger:
Bereits in der Standardisierung wendet China diese Strategie seit über 10 Jahren an. Durch eine schiere Masse von Personen, die in die Gremien geworfen werden und die dann die Bildung von immer mehr Untergliederungen und Untergruppen vorantreiben, übernehmen sie in dem Moment die alleinige Steuerung, wo westliche Länder nicht mehr die Ressourcen haben, all diese Gremien zu besetzen. Im OpenSource-Bereich kann eine ähnliche Strategie genauso zum Erfolg führen und niemand kann sagen, ob sie nicht in einem oder mehreren anderen Fällen bereits erfolgreich gewesen ist. Die Kontrolle des Quellcodes funktioniert nur so lange, wie ausreichende Ressourcen für eine ausführliche und gewissenhafte Kontrolle vorhanden sind. Hinzu kommt, dass niemand die Verantwortung für Quellcode und dessen Kontrolle übernimmt. Fahrlässigkeit und Fehlverhalten haben keine wirtschaftlichen und juristischen Konsequenzen für einen Community-Entwickler. Keine öffentliche Verwaltung würde jedoch eine Software beschaffen, für die nicht die Funktionsfähigkeit garantiert und gehaftet wird.
The Hubzilla @ tschlotfeldt.de

Stellt sich die Frage in wie weit sind eigentlich MS und Konsorten für ihre Zerodays haftbar  

Diese Argumentation ist einfach nur lachhaft 
Klar, Open Source hat den Vorteil, daß sehr viel mehr Leute den Quellcode einsehen und überprüfen können, aber oft eben erst, nachdem die neue Version ausgerollt ist.

Und auch bei großen Projekten ist die Zahl der eigentlichen Maintainer begrenzt. Und dann stehen die vor ein paar Dutzend Pull Requests, die am besten mit dem nächsten Release raus sollen. Da wird nicht unbedingt alles bis ins Detail gedifft und geprüft. Wenn's läuft, geht's raus.