Mal wieder was zum Thema #Eigenwahrnehmung bei #Frauen: Beim #Bouldern tragen viele Leute wenig und dünne Kleidung. Auch viele Frauen. Dann gibt es diesen Typus der superschlanken (meist jungen) Frau in eben nur hautenge Leggins und n dünnes Top über Sport-BH. Und dann schaust du so jemandem beim Klettern zu und siehst: "Speckröllchen". Wölbungen. Ja, selbst erkennbare #Orangenhaut.

Und ich frage mich dann, was die jeweilige Dame dann so denkt, wenn sie sich im Spiegel sieht.
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Meine Befürchtung ist, sie nimmt die selben stellen war (nur noch intensiver) und wünscht sie sich weg, hält sich für "dick" oder gar häßlich, unattraktiv, will (noch) mehr und härter trainieren. Mist in der Art eben.

Lieber wäre mir, wenn wir alle endlich einsähen, dass dieses beschissene Körperbild, das uns medial (und vor allem patriarchal) eingebläut wird, bullshit ist und in die Tonne gehört. Seht einfach aus wie ihr ausseht, fühlt euch bitte in euren Körpern wohl.

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Übrigens kenne ich dieses "Makel suchen" so bei Männern nicht. Vielleicht wird es da auch weniger thematisiert und eher internalisiert. Ich fürchte aber, Männern gesteht man eher mal n Bäuchlein zu. Der Mann hat ja sicher andere Stärken. Die Frau hat aber bitteschön "perfekt" auszusehen, sonst ist sie nichts wert (sprich: weniger als im Patriarchat ohnehin).

Ist ne doofe Welt.

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@dark_thom ich verstehe die Frage nicht....