Leute, nur weil jahrzehntelang Menschen unterdiagnostiziert wurden und jetzt durch die sozialen Medien darauf aufmerksam gemacht wurden, was möglicherweise das zentrale Problem ihres Lebens ist, wird aus #adhs und #autismus keine „Modekrankheit“, auch wenn das für viele Nichtbetroffene weiterhin total bequem wäre.

@dyfustic Das.

Und ich vermute, dass jetzt auch mehr Menschen Hilfe suchen und Diagnostik brauchen, weil sie bis dato noch halbwegs zurecht kamen, nun aber durch multiple Krisen der Stress einfach nochmal stark steigt.

@Sci_Fi_FanGirl @dyfustic
Der Kreis schließt sich irgendwie, wenn man bedenkt, dass bei einer Diagnose sowohl von ADHS als auch von Autismus "Leidensdruck" gegeben sein sollte/muss (grad keine Löffel das genau nachzulesen).
In einer anderen Gesellschaft gäbe es diese "Krankheiten" also tatsächlich nicht/viel weniger, aber nicht, weil keiner diese Eigenschaften hätte, sondern weil man ein gesellschaftlich beeinflusstes Kriterium zusätzlich eingeführt hat, das die Hürden höher setzt.
@Anthrako @dyfustic Das stimmt. In einer weniger ableistischen Gesellschaft wären viele Verhaltensweisen keine "Störung".