„Deutsche Firmen beklagen Nachteile in China“

Zwei Drittel der in #China tätigen deutschen Unternehmen fühlen sich dort laut einer Umfrage unfair behandelt. Beim Besuch von Kanzler Scholz in der Volksrepublik fordert die Außenhandelskammer daher Rückhalt.

(Gibt es eigentlich irgendein Thema, in dem Privatunternehmer nicht erst höhnisch über die Bundesrepublik herziehen, um dann aber staatliche Unterstützung einzufordern, wenn die Profite nicht mehr sprudeln? 🤔🇩🇪🇪🇺)

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/deutsche-firmen-china-subventionen-100.html

Zwei Drittel der deutschen Firmen klagen über Nachteile in China

Zwei Drittel der in China tätigen deutschen Unternehmen fühlen sich dort laut einer Umfrage unfair behandelt. Beim Besuch von Kanzler Scholz in der Volksrepublik fordert die Außenhandelskammer daher Rückhalt.

tagesschau.de

@BlumeEvolution

Die China-Begeisterung der europäischen, speziell der deutschen, Industrie war mir schon in 90ern suspekt.

Klar, Riesenmarkt klingt attraktiv, aber dass schlicht kein Geschäft mehr übrig ist, wenn der Technologietransfer (ob nun freiwillig oder durch Industriespionage) erstmal abgeschlossen ist, war ja von vornherein klar.

Von Menschenrechten und nicht-existenter Rechtssicherheit (gibt es eben nicht in einer Diktatur) gar nicht zu reden.

Aber was wusste ich schon.

@mina @BlumeEvolution wieviele der Manager aus den 90ern arbeiten denn heute noch in diesen Firmen?
Siehste. Zum damaligen Zeitpunkt war es die absolut richtige Entscheidung für sich, für die shareholder und damit für den Rest auch.
BWL denkt immer nur in kurzen Fristen an Gewinnmaximierung.

@petunientopf

Du hast leider recht. Die Politik, die ja eigentlich langfristig denken sollte, hat das schon ab Helmut Schmidt (der nie ein Problem mit allerengsten Wirtschaftsbeziehungen zu Diktaturen hatte) massiv unterstützt und das hat nie aufgehört. Parteiübergreifend.

@BlumeEvolution