Angesichts wachsender Streikbereitschaft Werktätiger (speziell bei Bahn und Post) wachsen die Forderungen, das Streikrecht einzuschränken.

Dafür gibt es ein probates Mittel: Verbeamtung der Angestellten von Staatsbetrieben. Neoliberale Ideologen wollen jedoch stets den Pelz gewaschen bekommen, ohne dabei nass zu werden: Die Flexibilität eines Privatunternehmens, aber bitte keine Streiks. So geht das aber nicht, was auch gerichtlich immer wieder festgestellt wird.

Auch wird argumentiert,

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@mina Ich bin gegen #Verbeamtung und dafür konsequent alle in nicht-prekäre Anstellungen zu bringen.

Genauso wie ich #Beamtentum als #Klassismus betrachte, da diese von gesetzlichen Standards wie #Rentenversicherung ausgenommen werden!

@kkarhan

Grundsätzlich absolut richtig.

Es ging hier allerdings um den Angriff auf das Streikrecht, wie er derzeit von Liberalen und Konservativen geführt wird.

Ginge es jenen tatsächlich um die Sicherung der öffentlichen Infrastruktur, wäre Verbeamtung tatsächlich ein Weg.

Tut es natürlich nicht. Es geht natürlich nur darum, Lohnabhängige besser knechten zu können und dafür sind Streiks bei Bahn und Posts der geeignete Aufhänger.