Muhaha, die Schule möchte, dass ich Bullshit unterschreibe. Guck mal @thijs_lucas
Erster Entwurf fertig, jetzt erstmal ne Nacht drüber schlafen.
Danke für das Feedback zum ersten Entwurf, ich habe den Ansatz nochmal geändert und Details angepasst. Es ist jetzt nicht mehr auf eine Schule gemünzt.
Und hier jetzt noch das Anschreiben.
@FrauSuutje wow, hut ab. Ich glaube ich haette nicht die ruhe gehabt so sachlich zu antworten und sogar noch einen alternativvorschlag zu liefern...
@FrauSuutje habe die Diskussion interessiert mitgelesen, die Formulierung des Schreibens liest sich gut. Mir ist nur nicht klar, weshalb die Eltern überhaupt etwas unterschreiben sollen? Die Information, daß der Schulweg in ihrem Verantwortungsbereich liegt, wird durch das Schreiben ja deutlich. Wenn, dann würde ich die Unterschrift nur "zur Kenntnis" formulieren. Wieso sollen die Eltern sich überhaupt erklären, wie das Kind zur Schule kommt (Fuß, Rad, Auto, Flugtaxi)?
@slateroni Die Lehrkräfte sind angewiesen, das Formular von den Eltern unterschreiben zu lassen, wenn diese mitbekommen, dass ein Kind vor der Prüfung mit dem Rad kommt. Wie schon geschrieben vermute ich Sorge als Motiv bei der Schulleitung und wenn es die Schulleitung beruhigt etwas unterschriebenes zu haben, dann ist das hier ein für mich tragbarer Kompromiss. Ich möchte keinen Krieg mit der Schule, ich möchte, dassdieser Bullshit ohne rechtlich Grundlage aufhört.
@FrauSuutje ja verstehe ich, daß das friedvoll geklärt werden soll. Finde deinen Einsatz super und bin gespannt wie die Reaktion ist. Viel Erfolg!
@FrauSuutje Ich würde evtl noch beim letzten Punkt einbauen, dass "Teilnahme am Straßenverkehr" frühestens mit dem Alter von 8 Jahren relevant wird. Aber kann auch gut sein, dass das bewusst weggelassen wurde.
Und persönlich bin ich gespannt, wie das bei uns im Dorf gehandhabt wird, wenn mein Knilch (der begeistert radelt, seit er 4½ ist und sich auch gut mit den Verkehrsregeln auskennt) dann diesen September in die Schule kommt.
@elzoido dazu müsste man ja wissen, dass ein Fahrrad auf dem Gehweg ein Spielzeug und kein Fahrzeug ist. Das ist ja schon allerfeinstes Spezialwissen und mit der Unschärfe kann ich gut leben, lieber ordentlich beleuchtet als 100% korrekt.

@FrauSuutje Mein Chef würde sagen "naja, falsch ist es zumindest nicht - aber was soll ich damit?"

Hätte ich die Energie und Zeit, würde ich das ganze Ding als Anstoß für den Eltern-Verband "sicherer Schulweg" nehmen und nach einer dilettantischen Verkehrsbeobachtung inkl. Info-Abend den Eltern-Taxi-Betrieb ins Rampenlicht rücken. Wahrscheinlich kann man da sogar die örtliche Polizei dafür gewinnen.

@FrauSuutje Besonders gut gefällt mir die veränderte Helmklausel.
@FrauSuutje Vielleicht statt "dass empfohlen wird" besser, "dass Sie empfehlen" oder "dass die Schule empfiehlt"? Denn da zu gibt es ja insgesamt doch sehr verschiedene Ansichten . "Dass man empfiehlt" hört sich so nach allgemeingültigem Konsens an.

@FrauSuutje
..und "die Verantwortung für den Schulweg alleinig bei den Eltern" könnten weniger in der Materie steckende Eltern wieder leicht als "es besteht kein Versicherungsschutz" fehlinterpretieren.

Vllt. im einleitenden Satz gleich mit klar machen: "Die Entscheidung, wie der Weg zur Schule zurückgelegt wird, liegt bei Ihnen als Eltern. Versicherungsschutz für den Schulweg durch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) gilt hierbei unabhängig von der Wahl des Verkehrsmittels"

@kinderradfinder ja, den Part wollte ich noch ändern, in „Entscheidung wie der Schulweg zurückgelegt wird“.

Das mit dem Versicherungsschutz nehme ich auch mal mit rein.

Insgesamt werde ich es wohl zu einer reinen Information umändern und mit einer Bestätigung für den Erhalt inkl. Unterschrift abschließen.