Rechtsruck konkret: Bezahlkarten gegen Geflüchtete
Rechtsruck konkret: Bezahlkarten gegen Geflüchtete
Vor allem während CxUler gleichzeitig jammern, dass es eigentlich “Demos gegen Rechtsextremismus” heißen müsse, weil rechts ja voll toll ist. Und natürlich sollte man nicht nur gegen Rechts- sondern auch Linksextremismus vorgehen.
Das ist so ein Lappenverein der die wahren Gefahren immer noch nicht ernst nimmt.
Dem Anfang stimme ich zu. Allerdings ist es eben trotzdem nicht egal, weil die Afd schlimmer wäre. Egal, welches Ruandamodell die CxU vorschlägt, die Afd kann das immer noch toppen.
Was die Bezahlkarte vermutlich auch verhindert:
Bei unserem Track-Record in der Umsetzung von digitalen Projekten wird das sowieso darin enden, dass nur eine Handvoll Läden diese Karten akzeptieren können. Was dann im Endeffekt dazu führen wird, dass die Geflüchteten nur noch in diesen Läden einkaufen.
Wenn große Ketten profitieren und kleinere Läden nichts davon haben, wie nennt man das dann? Die unsichtbare Hand des Marktes?
Genau diese Problematik ist ja bereits bekannt, wie der Artikel auch schildert:
bei Anbietern wie Givve, dessen Karten in zwei Landkreisen in Thüringen schon im Einsatz sind, kann nur bei bestimmten Geschäften („Akzeptanzpartner“) bezahlt werden. Um Akzeptanzpartner zu werden, muss jedes einzelne Unternehmen einen Vertrag mit Givve und der zuständigen Behörde abschließen, für jeden Einkauf erhält der Kartenanbieter dann Provision vom Verkäufer. Es ist absehbar, dass diese Karten in vielen Läden, bei Verkehrsbetrieben oder Anwaltskanzleien nicht funktionieren werden.
Wir machen mit diesem System also vor allem den Kartenanbieter reich.