https://www.falter.at/zeitung/20240208/die-grenzen-des-plagiatschecks
@sixtus Die Plagiatsaffären sind die Spitze des Eisbergs eines kaputten Systems der Elitebildung.
Der Doktortitel sollte eine wissenschaftliche Auszeichnung sein. Relvant nur für Karrieren in der Wissenschaft. Der Titel sollte nicht chic sein. Was macht einen Politiker oder Manager besser, wenn er mal ein bisschen geforscht hat?
Unter diesen falschen Anreizen bietet sich die Schlamperei geradezu an.
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@sixtus Doch die Universitäten haben viel zu lange auf Selbstverpflichtung der Wisschenschaftler gesetzt. Auf einen Ehrenkodex. Sie haben pagiieren lassen.
Wenn der ehemalige Forscher es dann irgendwann geschafft hat in die Öffentlichkeit zu rutschen oder sich Feinde zu machen, wird die Prüfung nachgeholt, teilweise Jahrzehnte später.
Nur Mord und Völkermord kennen im Strafrecht keine Verjährung. Und dort gilt die Unschuldsvermutung.
Durch und durch grotesk.
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@einfachnurRoland @sixtus im Besten Fall hat das "bisschen Forschung" sie nicht nur fachlich gebildet und geformt.
Das Versagen liegt auf Seiten der Institutionen, die bis heute keine Verantwortung für die Plagiatsfälle übernehmen oder merkliche Reformen eingesetzt haben.
Wo ist die Verantwortung der Prüfer:innen, Gutachter:innen, Betreuer:innen?