Wie gut fühlt es sich bitte an, wenn jemand in meinem Umfeld einen persönlichen Umstand erinnert, von dem ich der Person erzählte und diese erkundigt sich Wochen später? Unbezahlbar dieses Wissen bedacht worden zu sein.
Es gibt einem ein Zugehörigkeitsgefühl und dieses „nicht alleine sein“ Ding. Das ist, außer bei einigen wenigen Leuten, echt nicht oft. Ich selbst bin darin sehr schlecht! Zuletzt sprach ich mit einer Freundin darüber, die etwas sagte woran ich jetzt oft denke:
„In religiösen Gemeinden schließt man Leute an die man denkt, wegen was auch immer, in sein Gebet ein.“
Etwas das ich in seinen ekligen Auswüchsen nur kenne, wenn es „thoughts and prayers“ heißt, nach irgend einem Amoklauf, hat seitdem für mich eine andere Dimension. Nicht die eben genannte heuchlerische, sondern eine ganz praktische. Wenn wir uns jeden Tag bewusst machen, das geliebte Menschen um uns herum Teil unseres Lebens sind indem wir einmal am Tag an sie denken, wäre sicher ne Menge mehr Zusammengehörigkeitsgefühl in unserer Gesellschaft.