Eine Partei wird in öff.-rechtlichen Medien nie positiv dargestellt: Die Linke.

Aus einer Studie des Publizistik-Instituts der Uni Mainz über Ausgewogenheit der dt. Medien.

Keine Überraschung, ehrlich, aber ich hätte gern von den dort arbeitenden Journalist*innen erklärt, was bei ihnen los ist.

https://www.polkom.ifp.uni-mainz.de/files/2024/01/pm_perspektivenvielfalt.pdf (pdf)

@anneroth Oh, wow. Danke für den Link, ich hatte aus dem Blick verloren, dass es solche Aufstellungen gibt. Danke für den Reminder! <3
@anneroth spannend vor allem auch, dass die Linke bei den Vergleichsmedien dabei am häufigsten positiv genannt wird. Also diese Diskrepanz zwischen örr und Vergleichsmedien ist schon auffällig. Gibt es Vermutungen warum das so ist?
@intelprax @anneroth Weil der ÖR ein privilegierter Kreiswichs ist von inkonsequenten Weltverbesserern mit professional managerial/ Mittel-Klassenpositionen, während für Leute mit meiner Klassenposition der ÖR sowohl finanziell als auch aus demokratischer Sicht kaum noch tragbar ist
@anneroth
Pressefreiheit. Die ist wichtig. Daher Chefsache...
@bernhard
@anneroth Was umso verwunderlicher ist, wenn man sich anschaut wie häufig die für ihre Recherchen auf Ergebnisse von kleinen Anfragen der Linksfraktion zurückgreifen.

@anneroth Ich verstehe die Kritik, und vielleicht bin ich vollkommen beeinflusst – aber was genau gab es da auch Positives zu berichten?

Ich bin so schwer enttäuscht von der gesamten linken Kraft in Deutschland (und auch hier in Aachen, wo der entsprechende Kandidat direkt zu den Wagenknechts weiter gewandert ist, nachdem er auf vielen Schwurbelveranstaltungen öffentlich schon geredet hat) …

@Malik Was genau wolltest du mir jetzt sagen..?

@anneroth Meine Reaktion auf deine information.

Bias in der Presse: Schlecht. Agreed.

Aber dann hab ich mich gefragt, was es in den letzten Jahren da zu berichten gegeben hätte und mir fiel nichts ein.

Dann zog ich in Erwägung, eventuell Opfer des oben genannten bias zu sein. Dann dachte ich an Wagenknecht, Lafontaine und unsere lokalen Vertreter hier in Aachen.

Da war ich wieder bei auweia.

Ich bin offen für Gegenbeispiele.

@Malik
QED, oder? Wie hättest du auch davon erfahren sollen.
@Malik Jedenfalls, um das nur kurz anzureißen: Die Linke macht ja sehr solide parlamentarische Arbeit auf Bundesebene und auch in den Ländern - dort teils mitregierend -, mit reichlich konkreten Ergebnissen und Vorschlägen, die sich in der Regel um die Themen der sozialen Gerechtigkeit drehen. Oder halt wir, im Bereich Netzpolitik. Schade, wenn nichts davon bei dir vorbeigekommen ist, aber das ist ja genau der Punkt.

@anneroth Das hatte ich ja selbst in die Vermutung mit eingebracht — ABER das ganze ist so besudelt u umgeben v weirden Querdullis, die völlig den Weltbezug verloren haben … das sabotiert doch eure ganze Mühe? Wie geht ihr damit um?

Ich bin max. aufgeschlossen für linke Ideen (okay bei NATO-Austritt und Pazifismus ging ich noch nie mit, bei Umverteilung sofort), aber was ich seit Jahren aus dieser Partei höre, ließ mir die Haare zu Berge stehen. Viell. ist es in Aachen bes. schlimm dank Hunko?

@Malik
Ich hab keine Ahnung, was die in Aachen machen, sorry.

Aber wenn du das als repräsentativ nimmst, ist es vermutlich auch bei anderen Parteien oder Politikfeldern manchmal schief.

Und auch wenn du sonst gar nichts von der Linken mitkriegst (QED, wie gesagt), ist vllt. im Rahmen des Vorstellbaren, dass es in Bundesländern, wo eine bei euch marginale bizarre Gruppe dort aber mitregiert und Ministerien besetzt, ganz anders ist.

@anneroth BTW Netzpolitik ist (finde ich) fast ein geschützter Bereich, weil sich da vielleicht ein besonderes Bällchen herumtreibt?

Ist nur eine Vermutung, Vorsicht interpretiere ich zu viel ccc und Netzpolitik.org mit hinein?

Vergib mir, wenn ich mich da vergreife.

@Malik
Finde zugegebenermaßen mäßig charmant, wenn meine jahrelange Arbeit als Fraktionsreferentin dann primär dem CCC oder netzpolitik zugeschrieben wird, auch wenn der Austausch selbstverständlich eng ist.

Würde sagen, dass wir im Bundestag allerhand Gutes gemacht haben, genau wie meine Kolleg*innen und die MdB, die andere Themen bearbeiten. NSU: ohne Linke kaum Aufklärung.

Sozialpolitik. Gesundheit. Migration / Geflüchtete. Queere Politik.

In Berlin: Wohnungspolitik mit DWEnteignen.

@anneroth So meinte ich das nicht! Das hat MEIN Bild nur evtl. verzerrt. Jetzt bin ich neugierig geworden, was möglicherweise noch!

Und Sahra, Wagenknecht und Co. ist jetzt nicht unbedingt nur Aachen. Das sind nur die Versatzstücke, die ich mitbekommen habe.

@Malik
.. kostenfreier ÖPNV für Schüler*innen. Viele Verbesserungen für Obdachlose. Rettung und Unterstützung vieler Clubs. Viel weniger Massenunterkünfte für Geflüchtete. Buchhandlungen als Grundversorgung definiert, so dass die im Lockdown offen blieben.
Und und und.

Schade, dass du nichts davon weißt.

@anneroth Wahrscheinlich hat der russische FSB an dem ein oder anderen Journalisten diskret ein Geldköfferchen zuko lassen damit er Putains Lieblingsnazis mit rosarotem Heiligenschein darstellt und dafür den Grünen etliche Verleumdungen andichtet.
@Tanzbaer @anneroth, so wird es sein. Dagegen spricht allerdings wenig
@anneroth wird sich ändern, jetzt wo die kgb Agentin ihre eigene Partei hat
@anneroth
da muss ich noch mal tiefer rein tauchen. Wenn ich mir Personen wie Ramelow und die Berichterstattung über ihn anschaue, sehe ich da schon manchmal wohlwollende Stimmen, wenn auch mehr zur Person als zur Partei. Erst mal muss ich mir da die Methodik und die Definition der Kategorien anschauen.

@anneroth

Liegt das nicht möglicherweise eher an den Parteigenossen/innen der Linken bzw. BSW selbst? Es gibt natürlich Ausnahmen, klar.

Anstatt die Grünen zu stärken, schwächen die meisten L/BSW diese.