Praktisch alle Studien zeigen in Deutschland ein rassistisch-autoritäres Potenzial von etwa 25 Prozent der Bevölkerung. Das sind die Leute, die AfD wählen, und sie sind für die Demokratie verloren. Und genau deshalb brauchen wir ein AfD-Verbot, damit sie zu Nichtwählern werden. Bitter, aber isso.
@sixtus
Und wir brauchen eine andere Bildung.
Mehr #BildungfürnachhaltigeEntwicklungBNE - damit wenigstens die Kinder lernen zu reflektieren.
@Klima_Mahner @sixtus Und Eltern, die ihre Kinder nicht mehr traumatisiert und zu emotionalen Trauergestalten großziehen. Die haben nämlich dann großes Potential, in solchen Ärschen wie dem der AfD tatsächlich das Licht der Erlösung zu sehen, statt der braunen Scheiße, die es ist.
@spaceape @Klima_Mahner
Leider werden die aber durch die hohe social media Aktivität der Braunen sehr gut indoktriniert.

@FrauRettich @Klima_Mahner Ja, aber das funktioniert auch nur so gut, weil ihre Eltern auch schon genau das mit ihren Kindern gemacht haben. Wir haben hier immer noch die Folgen der schwarzen Pädagogik der Nazis (und Weltkrieg und Verrohung), mit denen wir irgendwie fertig werden müssen.

Die "Entnazifizierung" hat, wenn ich das vorsichtig formulieren darf, nicht so richtig gut funktioniert.

@spaceape @FrauRettich
die 68er haben es zum Teil geschafft - aber weite Teile der Menschen leben noch mit dieser Preußen/Nazi.... "Pädagogik" .
@spaceape @Klima_Mahner die glauben inzwischen ihren Eltern nicht mehr, weil sie auf Tictoc und Konsorten von den Braunen indoktriniert werden
@sixtus
Guten Morgen. Ich sehe nicht, weshalb man irgendeinen Menschen aufgeben sollte. Es gibt natürlich immer wieder Situationen, in denen ich überfordert bin. Dann ist eben eine andere da, die sich kümmert.
Gleichzeitig kann ich schauen, was mich überfordert und entsprechend handeln.
Nach meinem aktuellen Erkenntnisstand muss ich akzeptieren, dass Angst zu Unmenschlichkeit führen kann und womöglich zeigen das 20% in unserer Gesellschaft. Mitgefühl und Empowerment könnten individuell helfen.
@NuliusH @sixtus Das ist mit Putin so ähnlich? Nee Du, es muß ein paar sinnvolle Prinzipien geben. Solche Leute dürfen dann eben nicht uns alle in den Abgrund wählen können und Putin muß einen bitteren Preis für sein Ego zahlen.

@sixtus
Das bittere ist: Sie waren es schon immer. Das deutsche Kleinbürgertum.

Die ewigen Hetzer an der trostlosesten Ecke der Theke. Der Familienfest - Quotenrechte. Die ewig zu kurz Gekommene. Die mit der Lebensfreude eine Eintagsfliege. Wütend vor sich hin brabbelnd.

Jahrzehnte eingehegt, so dass sie schwiegen wenn man ihnen sagte, die sollen das Maul halten.
Seit Mai 2020 ohne Gegenprotest, trauten sie es sich.
Und gegen erstmals auf die Straße.

@sixtus
Musst Du aber mit BSW und Werteunion den Prozess gleich automatisieren. Die gehen nicht weg, nein, so einfach ist das nicht und auch nicht nachhaltig. Ist nur ein Baustein von vielen und m.E. nicht der wichtigste. Ist halt nur bequem. Müssen "die Politiker" machen und wenn's schiefgeht haben wir jemanden, der Schuld ist.
@sixtus Die wählen dann #Werteunion oder eine andere noch zu gründende Partei. Die Funktionäre, die Geldgeber, ihre Medien und die Wähler sind ja nicht weg.
@sixtus Wir müssen mehr Menschen zur Abgabe Ihrer Stimme bewegen!!! ES IST WICHTIG DASS Menschen am Wahltag ihr Kreuz bei irgendeiner Partei (Piraten, Volt, Tierschutz, what ever) abgesehen von den Nazis der AFD machen.
@sixtus, es ist so, da gibt es nichts Weiteres zu sagen. Stimmt.
@Trompetolino @sixtus
Ein #afd_verbot nennte man 'Soziales Korrektiv', ergänze ich schnell als Hobbypsycholog. Wenn sich der Kleene ins Tischtuch schneuzt, gibt Mama ihm ne Kopfnuss. In der digitalen Bubble ist das schwer zu machen; jahrelang haben die Gesellen von #noAfD nur gelernt dass keiner ihnen was kann. Die Erziehungsaufgabe ist politisch geworden
@Hans_Kastell @sixtus, danke für den Beitrag, jedes Wort stimmt.
@sixtus aber ist es nicht so das es auch bei einem Verbot 25% bleiben und dass es ein Viertel der Bevölkerung ist und das man durch eine Partei Zugang zu diesen Leuten hat?
@sixtus Das ist leider zu kurzsichtig gedacht. Wichtig wäre, dass sich die Altparteien nicht in diesen Populismus hinunterziehen lassen und das „Treten nach unten“ (Bürgergeldempfänger, Flüchtlinge, Asylbewerber, Niedriglohnarbeiter) endlich auch in der Politik aufhört. Weniger Spaltung, mehr Aufklärung!
Die #noAfD verbieten ist vielleicht notwendig, aber keine Lösung und bekämpft vorerst nur das Symptom.
@michsch @sixtus deswegen brauchts halt beides. Sowohl das Verbot ALS AUCH aktiv mit sozialer & menschlicher Politik gegenhalten.
@michsch Niemand sagt, dass ein Verbot allein die Lösung ist, aber ich will mich nicht auf die Demokratie-Verteidigung durch SPD, FDP und CxU verlassen. Da kommt bisher nämlich null! Ein Verbot nimmt der AfD die Möglichkeit, auf demokratischem Wege die Demokratie abzuschaffen. Das ist wie Feuerlöschen.

@sixtus @michsch Der ideologische Kern und seine Finanziers stehen schon bereit, das nächste Schiff zu kapern. Durch #Maaßen, #Wagenknecht und vielleicht auch #Lindner und #Wissing stehen genug Vehikel zu Auswahl.

Ein #AfDVerbot ist nicht wie Feuerlöschen. Es ist wie Alarmsirenen aufheulen lassen. Das Löschen wird eine ganze Menge Arbeit werden.

@sixtus „Feuerlöschen“ impliziert, dass das Feuer dann auch aus ist. Ich sehe da eher folgende Szenarien bei einem Verbot: 1. Die Altparteien sehen keine Not mehr zur Veränderung und schwenken im Gegenteil eher weiter nach rechts, um die Wähler einzusammeln. 2. Die Wut der überzeugten #noAfD Wähler könnte sich ungeahnt entladen und die Spaltung weiter vorantreiben.
Eine #noAfD mit 20% zu verbieten wirkt sich wahrscheinlich deutlich anders aus, als eine mit 5% zu verbieten.

@michsch @sixtus
Wenn das Symptom, wie in diesem Fall, so gravierend ist, dann ist Symptombekämpfung notwendig.

Wenn ich mir einen Finger abtrenne, dann werde ich erst einmal die Blutung stoppen. Wenn das getan ist, kann ich darüber nachdenken, ob man den Finger vielleicht wieder annähen kann. Und dann trage ich mich für ein Arbeitsschutzschulung ein. Blutung stoppen ist trotzdem legitim und notwendig. Symptombekämpfung ist wichtig.

@denki @sixtus Generell gebe ich da Recht und ich bin auch nicht kategorisch gegen ein Verbot, aber ich sehe auch potentielle Nebenwirkungen, wenn wir bei dem Bild bleiben: weitere Spaltung („Die da oben verbieten unsere Partei, weil sie zu mächtig wird!“), allgemeiner Rechtsruck, weitere Salonfähigkeit nationalistischen Gedankenguts ...
Das dann später zu reparieren wird eine Mammutaufgabe (siehe USA).

@michsch @sixtus
Sicherlich haben wir (bzw. die mit tatsächlicher Macht) eine riesige Aufgabe vor uns. Die Politikverdrossenheit muss gelindert werden. Der Konsens über die Realität, in der wir leben, muss gestärkt werden.

Deine Antwort kann man so missverstehen, dass die Lösung dieser Aufgabe durch ein Parteiverbot schwieriger wird. Das wäre natürlich Quatsch. Durch ein Parteiverbot wird eine Lösung überhaupt erst möglich.

@denki @sixtus Nicht missverstehen, sondern das wären meine tatsächlichen Bedenken. Warum wird durch ein Parteinverbot eine Lösung erst möglich?
Der Verbot einer Partei führt nicht dazu, dass die Filterblasen aufgelöst werden. Die Telegram-, WhatsApp- und Facebook-Gruppen bleiben. Das Gedankengut und der Ärger bleibt auch und wird durch Frust vielleicht noch stärker. Altparteien ruhen sich vermutlich auf dem Verbot aus, oder wandern selbst nach rechts.
@michsch @sixtus Ohne Verbot haben wir nach der übernächsten Wahl eine AfD-Geführte Regierung. Dann wird jede antifaschistische Aktion aktiv bekämpft und kriminalisiert werden. Dann ist es zu spät.
@denki @sixtus Das glaube ich nicht. Die #noAfD ist gut darin, sich größer zu machen, als sie ist. Mit den jüngsten Enthüllungen und der Angst vor einem Verbot steht auch eher der nächste interne Kampf bevor. Die jüngsten Proteste zeigen, dass die deutliche Mehrheit in D noch immer antifaschistisch ist. Das sollte Mut machen! Außerdem glaube ich nicht, dass alle #noAfD Wähler Faschisten sind. Nur von links zu sagen, dass diese Partei keine Alternative ist, ändert nicht die „Protestwähler“.
@denki @sixtus Die Partei zu verbieten ist vermutlich richtig, aber besser wäre es, wenn die Altparteien davor endlich verstehen, wie sie sich positionieren müssen. Weniger Populismus, weniger Splatung, mehr Abgrenzung nach rechts. Bisher waren die Altparteien durch Anbiederung (z.B. Flüchtlingspolitik) mehr Steigbügelhalter der #noAfD als echte Demokraten mit Werten, für die es sich zu kämpfen lohnt.
@sixtus Das ist so wichtig. Allen verständlichen Bedenken zum Trotz. Die Wehrhaftigkeit der Demokratie ist im GG verankert, damit sie zur Entfaltung kommt, wenn erhebliche Gefahr für die Demokratir droht. Wir müssen überall deutlich machen, dass WIR das Verbotsverfahren wollen, dass die Politik unter unserem Druck steht und nicht schwach ist, sondern stark, wenn sie die Mittel nutzt, die sie hat.
@sixtus Brauchen wir hier (NL) auch.
@sixtus Ein Verbot der AfD kann sinnvoll sein, wenn man sie politisch nicht mehr besiegen kann und den Eindruck hat, dass sie die Zivilisation in eine Katastrophe führt. So wäre z.B. 1932 ein Verbot der NSDAP sinnvoll gewesen. Aber damit rettet man nicht die Demokratie, sondern gesteht ein, dass die Demokratie gescheitert ist. Das war 1932/33 der Fall. Ob das jetzt wieder der Fall ist, ist fraglich. Meiner Meinung nach sollte man noch versuchen, die AfD politisch, demokratisch zu bekämpfen.
@sixtus interessante Überlegung 🤔