Einen nachhaltigen Effekt werden die aktuellen Demos haben, wenn die Menschen aus den großen Städten lokale Bündnisse in den Kleinstädten kontaktieren, ermutigen und supporten, eigene Demos auf die Beine zu stellen. Und dann fahren die Menschen aus den Großstädten in den ländlichen Raum, um an den dortigen Demos teilzunehmen. Immer wieder. Das ermutigt die verbliebenen Demokrat*innen im ländlichen Raum und holt antifaschistische Landarbeit aus der Defensive.
Erst wenn in Leisnig, Mügeln, Kahla, Lübben und Wittstock die Marktplätze voll sind, haben diese Demos das Potenzial, die Gesellschaft zu verändern. Erst wenn Demokrat*innen in Gardelegen und Bad Schandau den Mut haben, für ihre Meinung auf die Straße zu gehen und wissen, dass sie nicht alleine dort stehen werden, kann es noch ein Umschwenken geben, bevor es in einigen Ecken vielleicht für viele Jahre nicht mehr möglich sein wird.
@johannesgrunert 336000 Antifaschist*innen NUR HEUTE;
Frankfurt 50000
Hannover 30000
Nürnberg 25000
Stuttgart 20000
Karlsruhe 20.000
Halle 16000
Kassel 15000
Heidelberg 15000
Gladbeck+Bottrop 15000
Dortmund 15000
Braunschweig 15000
Recklinghausen 12000
Giessen 12000
Ulm 10.000
Erfurt 9000
Wuppertal 8000
Usw.
@oberhof Und bei all diesen Massen kommen Leute aus den umliegenden kleineren Orten zur Unterstützung. Aber außer Antifa-Gruppen fahren nur wenige in die Kleinstädte nebenan zum Protest. Es nutzt nichts, wenn Zehntausende in Leipzig sind, aber niemand in Mittelsachsen