Wir erinnern: Heute vor 23 Jahren, am 19. Januar 2001, explodierte in einem Geschäft in der Probsteigasse in #Köln eine vom #NSU platzierte Bombe. Die Tochter des Inhabers wurde bei dem rassistischen Anschlag lebensgefährlich verletzt.

#KeinSchlussstrich #RechtenTerrorStoppen

Ende Dezember 2000 deponierte der #NSU eine Sprengfalle in Form einer Keksdose in dem Geschäft in der Kölner Probsteigasse. Diese explodierte am 19. Januar 2001, als die Tochter des Ladeninhabers die Dose öffnete.

Im #NSU-Prozess war André Eminger angeklagt, Beihilfe zu diesem rassistischen Anschlag geleistet zu haben. Das Gericht sprach ihn 2018 dafür frei. Im Dezember 2021 wies der Bundesgerichtshof die Revision der Bundesanwaltschaft gegen das Urteil gegen den NSU-Unterstützer ab.

Die Nebenklage-Vertreterin der Familie, Rechtsanwältin Edith Lunnebach, sagte zum BGH-Urteil: „Wenn von Anfang an Fehler passieren, die nicht hätten passieren dürfen, dann kommt am Ende etwas raus, was man nicht unter dem Stichwort ‚ein gerechtes Urteil‘ zusammenfassen kann.“

Es bleibt an uns als Gesellschaft, weiter für die Aufklärung des NSU-Komplexes zu kämpfen!

Kommt um 18:00 Uhr zur Kundgebung in Erinnerung an den #NSU-Anschlag in der Probsteigasse 2001!