Ich bezog mich auf die physiologischen Unterschiede zwischen - sorry für die wahrscheinlich zu simple Ausdrucksweise - XX und XY Menschen.
Wenn ich recht informiert von, wurde zum Beispiel Pharmaforschung bisher größtenteils auf die klassisch männlich bezeichneten Menschen ausgelegt, was dazu führte, dass Medikamente bei weiblichen Personen teilweise komplett anders wirken.
@Croacker
Mein "körperliches Geschlecht" ist de facto ein Mischmasch. XY-Chromosomen, östrogen-dominierter Hormonhaushalt... Tut mir leid, aber die Medizin muss schon individuell schauen und nicht nach Schema F oder M vorgehen. Gibt übrigens cis Männer, die Brustkrebs bekommen können. Etwa 1 % aller diesbezüglichen Diagnosen. Wird oft viel zu spät erkannt.
Allerdings: in 99 % aller Situationen interessiert es einfach nicht, wer welche Chromosomen hat, ob eher Testosteron oder Östrogen, ob Penis oder Vulva. Das ist im Allgemeinen so egal wie die Haarfarbe.
@afelia @mupan
@michaela @afelia @mupan Warum sollen Männer kein Brustkrebs bekommen können, wo sie doch ebenfalls über eine Brust verfügen? Da das seltener ist, wird es eben auch seltener oder später erkannt.
Natürlich kann auch die Medizin nicht nach "Schema .." vorgehen, grundsätzliche Einteilungen sind aber oft hilfreich, z.B. wenn es um die Wirksamkeit von Schmerzmitteln geht.
Auch mir helfen Einteilungen im Alltag, weil ich mich schneller und erfolgreiche mit meinem Gegenüber außeinander setzen kann.