Alle reden vom #Klima – nur der #Wirtschaftsjournalismus nicht? Unser neues Arbeitspapier 63 von Lutz Frühbrodt (Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt) legt dar, wieso die Berichterstattung über Unternehmen zukünftig viel stärker ökologische und soziale Aspekte berücksichtigen muss – und wie das im journalistischen Alltag gelingen kann.
➡️ Die Studie zeigt, dass Wissenschaft, Wirtschaft und Gesetzgebung ökologische Indikatoren bei der Bewertung von Unternehmen verstärkt in den Fokus rücken: So legt eine #EU-Richtlinie fest, dass neben finanziellen auch soziale und ökologische Kennzahlen von Unternehmen veröffentlicht werden müssen.
➡️ Die Analyse ausgewählter Unternehmensberichterstattung in unserem Papier macht jedoch deutlich: #Medien setzen in ihren Artikeln bisher fast ausschließlich auf ‚klassische‘ Finanzkennzahlen, Nachhaltigkeitsaspekte fließen kaum in die Berichte ein.
➡️ Ein zeitgemäßer Ansatz des „Business Reporting“ sollte zentrale Öko-Indikatoren in alle Berichtsformate integrieren, vom Feature über die #Hauptversammlung bis zum Unternehmensporträt. AP63 gibt konkrete Hinweise, welche Indikatoren sich eignen– und wo sie zu finden sind.
OBS-Arbeitspapier 63

Wirtschaftsjournalismus muss den dramatischen Folgen des Klimawandels und den tief greifenden Veränderungen in Unternehmen Rechnung tragen.

Unser Arbeitspapier "Konzerne im Klimacheck" gibt es zum kostenfreien Download und zum Bestellen 👇 https://www.otto-brenner-stiftung.de/konzerne-im-klimacheck/
Wie der Wirtschaftsjournalismus klimabewusster werden kann

Wirtschaftswissenschaften, staatliche Stellen und Teile der Wirtschaft rücken ökologische und soziale Indikatoren bei der Bewertung von Unternehmen verstärkt in den Fokus. Auch der Wirtschaftsjournalismus muss den dramatischen Folgen des Klimawandels und den tief greifenden Veränderungen in Unternehmen Rechnung tragen: Unternehmensberichterstattung sollte zukünftig verstärkt mit Öko-Indikatoren arbeiten.