Hinweise zur Berichterstattung über rechtsextreme Deportationspläne: ⬇️

1. "Remigration" ist ein rechtsextremer Kampfbegriff und Euphemismus für rassistische Massen-Deportationspläne. Es geht bei den rechtsextremen Plänen nicht um "Migration" oder "Rückführung", sondern um Zwangsvertreibung und Deportation ganzer Bevölkerungsgruppen. Dass die @tagesschau und andere das mit "Migration" betiteln, ist verharmlosend und leider bezeichnend für den deutschen Migrationsdiskurs. (1/6)

2. AfD-Mitglieder haben sich nicht nur mit Rechtsextremen getroffen, AfD-Mitglieder sind rechtsextrem. Angemessener wäre: Rechtsextremisten, darunter AfD-Mitglieder, trafen sich. (2/6)
3. Menschen mit Einwanderungsgeschichte und deutschem Pass sind Deutsche. Der Zusatz "mit deutschem Pass" macht eine Unterscheidung zwischen vermeintlich autochthonen Deutschen und Zugewanderten auf. (3/6)
4. Es spielt keine Rolle, ob die Deportationspläne der Rechtsextremisten Deutsche oder nur Ausländer, die in Deutschland leben, betrifft. Beides ist menschenrechtswidrig und muss gleichermaßen für Empörung sorgen. (4/6)
5. Es waren nicht nur AfD-Mitglieder bei dem Treffen dabei, sondern u.a. auch CDU-Mitglieder von der "Werteunion". In vielen Berichten fehlte diese Information, z.B. bei "zdf heute" oder im Instagram-Beitrag von Deutschlandfunk. Sie ist aber relevant, denn sie zeigt, dass Pläne und rechtsextreme Ideen von massenhaften Deportationen nicht nur bei der AfD zu finden sind. (5/6)
@ndmedienmacher @FlippoFlip Verein Deutscher Sprache!
@Squig wobei die mir auch vorher schon als in teilen rechtsextrem bekannt waren. @ndmedienmacher

@FlippoFlip @ndmedienmacher mir nur als Rechtsoffen.

Wir sind da aber auch nicht das Problem, sondern die medien, die deren Inhalte verteilen, ohne das einzuordnen.