Ich merke, dass ich nicht mehr gesellschaftsfähig bin.
Ich bekomme Kopfschmerzen von dem Zigarettenrauch, der auch im Freien überall herumwabert.
Ich ertrage weder das Gedränge der Menschen noch das künstliche Licht und die niedrigen Decken mancher Kaufhäuser.
Ich bin irritiert von Erwachsenen, die mit Lautsprecher telefonieren und damit auch nicht aufhören, wenn sie im Zeitungskiosk an der Kasse zahlen.
Was bedeutet das, wenn ich das nicht mehr aushalten möchte, sondern in meiner eigenen Welt lebe & die Realität & ihre Gegebenheiten nicht mehr kenne, weil sie mich aufreiben, mir nichts geben & ich sie daher gar nicht mehr kennen möchte?
Nehme ich dann überhaupt noch als vollwertiges Mitglied am gesellschaftl. Leben teil?
Was bedeutet das überhaupt?
Muss ich das überhaupt?
Kann ich das überhaupt je auf eine Weise, die der gesellschaftl. Vielfalt gerecht wird?
Und wieder: Muss ich das überhaupt?
@zrike Mir geht es oft genauso und frage mich, ob ich solche Verhalten wirklich aneignen muss, um weiter zu einer Gesellschaft gehören zu wollen? Mir ging es auf vollen Weihnachtsmärkten so, wo man nur noch durchgeschoben wird. Für mich unglaublich, dass man sich da wohlfühlen kann, aber es scheint den Leuten zu gefallen bzw. sie nehmen es in Kauf um daran teilhaben zu können. Es gibt zahlreiche Beispiele, aber vllt. bin ich einfach nur bald raus. Ab 50 ist man dann sowieso unsichtbar.
@gullixo Ja, genau diese Frage stelle ich mir eben auch. Will ich das überhaupt?