Arachnophobie,ist wohl weit verbreitet, bis zum ca. 20en Lebensjahr hatte ich regelmäßig Albträume zu diesem Thema, bin regelmäßig schweißgebadet aufgewacht, eine einfache Winkelspinne aus der Wohnung zu entfernenwar für mich ein Akt der schieren Unmenschlichkeit und Panik. Einen rationalen Grund hierfür gab es nie, gegf. Literatur, Erzählungen bzgl. Giftigkeit von Schwarzen Witwen oder real empfundener Kreuzspinnen. Bei einem längeren, eher langweilig
empfundenen Toskanaaufenthalt hatte ich ob diverser Skorpione in allen Zimmern mein Interesse an Gliderfüßlern entdeckt. Es gab vor Ort ein spannend empfundens Buch zu diesem Thema, es hat eine Weile gedauert bis es komplett durchgesickert ist, aber inzwischen empfinde ich Gliderfüßlern extrem, interessant, spannend und nützlich, die Berührungsängste und Panik sind dem Gegenteil gewichen, ich vermisse die Spinnen in letzter Zeit eher in meiner Wohnung, zumal es bisweilen reichlich lästige Besucher auf deren Beuteschema gäbe.
Warum scheibe ich das, es begegnen mir doch immer noch häufig Menschen die meine ursprüngliche Panik immer noch unnötig zu teilen scheinen. Sich mit dem Thema auseinanderzusetzen scheint mir ein Weg zu sein von der Panik zur Liebe zu wechseln.
Ein leichter Einstieg für diejenigen die dies in Erwägung ziehen sollten wäre die faszinierende Welt der niedlichen, winzigen Springspinnen, oder wer direktere, harmlose Konfrontation mit seinen Urängsten sucht sich mit marzialischen, aber absolut harmlosen Geißelspinnen zu beschäftigen/ informieren.
Sorry in case of bothering...