Gespräch über den Umgang mit "Worst-Case Scenarios" aus US-amerikanischer Perspektive unter Verwendung des Paradigmas der Rational Choice Theory.

es wird argumentiert, dass es ohne hervorspringende Ereignisse zu einer Verharmlosung von Worst-Case Scenarios käme, während hervorspringende Ereignisse eher eine Überreaktion zur Folge hätten.

mit Cass Robert #Sunstein
US-amerikanischer Professor für Rechtswissenschaft an der Harvard University

https://www.hup.harvard.edu/news/audio/9780674032514-HUP-Podcast-Cass-Sunstein-on-Worst-Case-Scenarios.mp3

#Resonanz #Klimawandel

Auch interessant, wie sich seit 2007 die Sicht auf Klimawandel geändert hat. In dem Gespräch behauptet Sunstein, die USA seien im Unterschied zu Indien und anderen von den Auswirkungen des Klimawandels wenig betroffen und die Notwendigkeit etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen sei in erster Linie eine moralische Pflicht. Zwischenzeitlich hat sich die Perspektive wohl insofern geändert, dass persönliche Betroffenheit auch in westlichen Ländern viel besser vorstellbar geworden ist.