#banprivatjets
Backhaus, Verleger, ist #Klimawandel egal - dieser Lebensstil sollte uns nicht egal sein
➡️verbietet Privatjets ❗
So ist das Leben in einer Plutokratie. Die reiche Kaste lebt in Saus und Braus ohne sich Gedanken über irgendwas zu machen während die kleinen Leute die Auswirkungen dieses Handelns komplett ausbaden dürfen.
Die einzige Möglichkeit so ein asoziales Verhalten zu bekämpfen wäre ein Verbot von Groß-Privatbesitz, sprich keine Firmen in privaten Händen, keine Ländereien, keine Yachten, keine Flugzeuge, kein Riesenvermögen. All diese Dinge, insofern überhaupt notwendig, sollten in öffentlicher Hand sein, bzw. im Falle von Unternehmen in der Hand aller Mitarbeiter eines Unternehmens. Privates Geldvermögen sollte pro Person gedeckelt sein.
Aber da sich einige sehr reiche Menschen pudelwohl im Raub-Kapitalismus fühlen, und das nötige Geld besitzen, um massiv Meinungen und Gesetze zu beeinflussen + viele Menschen aufgrund dieser Beeinflussung träumen, dass sie auch alle mal so reich werden könnten, wird sich erst etwas ändern, wenn das Kartenhaus in sich zusammenfällt.
Was verstehst du unter Firmen?
Alles was über einen reinen Familienbetrieb hinausgeht und damit logischerweise Mitarbeiter hat. Sprich, sobald ein Unternehmen, Geschäft oder Firma Mitarbeiter hat, welche für das Unternehmen arbeiten und damit der Wertschöpfung des Unternehmens dienlich sind, sollten diese Mitarbeiter auch Teilhaber des Unternehmens sein.
@TobiWanKenobi @hart Das sehe ich schwierig, ich bezweifle dass soetwas realistisch umsetzbar wäre.
Schon in der Dorfbäckerei braucht man meist Angestellte in Bücherläden, werkstätten, geschäften, beim Bau... eigentlich so ziemlich überall. Wenn ich als Unternehmer alle die ich einstelle beteiligen muss, kommen die arbeiten 2 Tage wollen mitbestimmen und lassen sich dann auszahlen. Es will auch gar nicht jede Person eine führende Rolle in einem Unternehmen.
Wenn alle an einem Unternehmen beteiligt sind, dann haben auch alle was vom Erfolg des Unternehmens. Der Geselle/Die Gesellin einer Dorfbäckerei hat nix davon, wenn die Bäckerei pleite geht, weil er/sie dann arbeitslos ist. Ich würde deine Argumentation sogar umdrehen und behaupten, dass die Angestellten einer Dorfbäckerei heutzutage weniger motiviert sind, als wenn ihre Entscheidungen und Einsatz sich direkt auf sie auswirken würde. Die Vorstellung, dass Mitarbeiter/Angestellte grundsätzlich faul sind basiert auf dem heutigen System, wo die meisten Menschen in Unternehmen arbeiten, wo ihre Arbeit nur der Bereicherung der Eigentümer und/oder Aktionäre dient -> sinnbefreite Arbeit. Inklusion der Mitarbeiter als Teilhaber wirkt diesem Effekt entgegen.
Auch kann der Gesetzgeber vorgeben wie Unternehmen gegründet und grundsätzlich geführt werden müssen (passiert ja heute auch schon), so dass man "Idioten-Maßnahmen" von vornherein ausschließt.
Das gleiche gilt für wann ein neue(r) Mitarbeiter:in als Teilhaber:in qualifiziert ist (hier kann ich mir vorstellen bei kleinere Betrieben eine längere Karenzzeit vorzusehen und diese schrittweise mit dem Wachstum des Betriebs runterzusetzen bis man irgendwann ein gewisses Minimum an vorausgesetzter Betriebszugehörigkeit erreicht). Auch muss man die Regulierungen für eine Disqualifikation von vornherein festlegen.
Entscheidungsprozesse müssen nicht jedes mal von der gesamten Belegschaft getroffen werden. Auch hier könnte man oder frau nach Betriebsgröße das Mitbestimmungssystem anpassen. Bei kleinen Betrieben mit bis zu 10 Leuten ist die Abstimmung innerhalb der gesamten Gruppe ja nicht wirklich so ein großes Problem. Bei einem Unternehmen mit 1.000 Mitarbeitern würde ich denken, dass die Mitarbeiter Repräsentanten/Fachgremien wählen können, wie es ja auch in der Politik passiert. Möglichkeiten eine flexible Mitbestimmung zu gestalten gibt es viele und ich bin kein Sozialforscher, um die besten Modelle ad hoc auflisten zu können.
Langfristig ist aber eins zu sagen: Globale Megakonzerne sollte es nicht mehr geben, da diese zu schwer zu kontrollieren sind, wie wir das mit vielen Konzernen unserer heutigen Zeit sehen können.
@TobiWanKenobi @hart Ich stimme absolut zu daß Großkonzerne zerschlagen werden müssen, da haben wir definitiv ein massives Problem. Hier würde schon allein eine Vermögenssteuer m.E viel bringen um solche Ausuferungen wie aktuell einzudämmen.
Genausowenig wie alle Arbeitenden faul sind, sind alle fleißig. Ich denke da eher an Gewerkschaften statt an beteiligungen. Der Ausgleich für die Leistung ist eine bezahlung, viele leisten unterschiedlich. Beteiligt ist man auch an ner pleite.
Das kommt auf deine Instanz an. Such dir eine aus, wo sie mehr Zeichen anbieten. Ich war zuvor zuvor norden.social, aber da ich häufig viele Worte brauche um mich zu erklären, bin ich gewechselt. 🙂
Gewerkschaften kommen aus der Denke eines Arbeitnehmer vs. Arbeitgeber Gefälles. Meine Gedanken basieren auf einer gemeinschaftlichen Verwaltung aller Einrichtungen, die Einfluss auf die Gemeinschaft haben, wozu auch Unternehmen zählen.
Ich bin für eine Stärkung der Gewerkschaften, aber dieses wäre für mich nur ein pragmatischer Zwischenschritt zu einer allgemeinen Vergemeinschaftlichung.
Und ja, ich weiß selbst auch, dass meine Ideen idealistisch sind. Aber Visionen sollte man haben, denke ich. ^.^
Ich halte eine gesamte Vergemeinschaftung in dem Zusammenhang zu radikal. Ich denke dass wäre alles recht unflexibel und schwer zu steuern. Gerade wenn es um Investitionen und Ideen geht. Einzelunternehmer bringen Vielfalt und innovationen und viele brauchen z.b. nur vorübergehend nen Job. Ich denke dass wäre zu restriktiv und würde uns gesamtgesellschaftlich flexibilität kosten. Ich würde da eher mit Wachstumsgrenzen arbeiten.
Ich finde den Beteiligungsgedanken manchmal seltsam, eine Bezahlung für eine Dienstleistung halte ich grundsätzlich für eine faire Sache.
Die Mathelehrerin ist ja auch nicht beteiligt wenn ich später dank meiner fähigkeit zu rechnen Geschäfte mache und an ner Müllabfuhr möchte man jetzt auch nicht zwingend beteiligt sein. Viele Firmen machen auch Verluste oder haben Schulden, die müssten dann auch alle beteiligten tragen.
Dafür gibt es übrigens schon Konzepte und Unternehmen, die diese Konzepte umsetzen:
z.B.:
Die Gemeinwohl-Ökonomie ist eine etwas sanftere Variante von dem was ich angesprochen habe.
https://konzeptwerk-neue-oekonomie.org/
geht da noch einen Schritt weiter.
Falls dich das Thema mal generell interessieren sollte. 🙂
Von mir aus. Ich bin flexibel solange unter anderem folgendes gewährleistet wird: Klima-/Natur-/Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit, Gleichheit, Rechtschaffenheit, Gemeinschaftlichkeit, Friedfertigkeit, und Offenheit
Für mich bedeutet das Abschaffung von Privatbesitz und Deckelung von Vermögen, Sicherstellung aller Grundbedürfnisse durch den Staat/die Gemeinschaft (Strom, Wasser, Wohnung, Kommunikation, Sicherheit, Wärme/Kühlung, grundlegende Ernährung, Bildung, Gesundheit, Mobilität), und eine generelle Abkehr vom Kapitalismus und seinem Wachstumsgedanken.
Ob man da dann dem Malerbetrieb sagt alle Mitarbeiter müssen beteiligt sein oder dem Malermeister Wachstumsgrenzen aufsetzt ist für mich nicht kriegsentscheidend. Solange die Gesellschaft nachhaltig, gerecht, und gemeinschaftlich ist, habe ich kein Problem mit beiden Modellen.