@GuidoKuehn
Wenn wir jetzt, also so wirklich jetzt, gegensteuerten, ach!, alles machten, was wir könnten und vielleicht noch ein bisschen mehr, ja dann, dann … würden wir Jahrhunderte lang nichts davon bemerken.
Und insgeheim wissen es wohl alle. Keine Anstrengung könnte uns das Gefühl eines noch so kleinen Erfolges zu unseren Lebzeiten sichern. Wir strengten uns an, ohne den Lohn unserer Mühen einfahren zu können.
@fluchtkapsel @GuidoKuehn
Vielleicht sollten wir uns deshlab mal mit den "Katastrophe" aus Deutschland beschränken.
Das wäre überschau- und nachvollziehbar.
Außerdem: Je mehr Medien, je mehr Katastrophen.Es ist einfach nicht mehr überschaubar.
Ob es so schlimm wird - kann ich mir nicht vorstellen.
Die Vergangenheit lässt sich ohnehin nicht ändern.
Ich befürchte nur, dass es später digitale Geschichtskorrekturen geben wird. Wer weiß, wie unsere Nachkriegsgenerationen (des 2. Weltkrieges) gesehen werden.
Aber, das sollte uns nicht wirklich interessieren.
Ich halte es ohnehin für ein schlechtes Argument, für die Folgegenerationen "Rücksicht" zu nehmen. Es geht nur um Instrumentalisierung.
Vor uns war Krieg und eine Vernichtung eines Volkes. Was wurde uns denn da hinterlassen ?
Ob ein Umdenken kommt ?
Frage erst mal die Oberschicht, wie sie sich finanziell beteiligen wollen oder ob nur wir - Mittel und Unterschicht - alles weiter stemmen sollen.
Genau! Also ab in den Privatjet und über's Wochenende nach Malle, im Flieger dann noch schön Hummer mit Gänseleber. So lebt es sich richtig!
War nicht patzig gemeint - die Lösung hab ich leider noch nicht gefunden!
Der weltberühmte Polarforscher Arved Fuchs antwortete mal auf die Frage "Was kann jede:r tun?" in etwa: "Was jede:r jetzt tun kann, das ist Verzicht." Also nicht unbedingt mehr Anstregungen, sondern auf weniger klimaschädliche oder sonstwie destruktive Aktivitäten verzichten, die man nicht wirklich braucht - kommt mir natürlich entgegen, weil ich von Natur aus faul bin ;)