Ein weiterer Account mit internationaler Reputation verlässt die Plattform des Grauens: #Wikimedia
https://blog.wikimedia.de/2023/10/26/wir-verabschieden-uns-x-ist-nicht-mehr-das-was-twitter-mal-war/
Wir verabschieden uns: X ist nicht mehr das, was Twitter mal war - Wikimedia Deutschland Blog

Nach langem Überlegen haben wir uns dazu entschieden, nicht mehr über die Arbeit von Wikimedia Deutschland bei X, früher Twitter, zu kommunizieren. Die Entwicklung des Microbloggindienstes seit der Übernahme durch Elon Musk ist nicht mit unseren Werten vereinbar.

Wikimedia Deutschland Blog
wikimediaDE (@[email protected])

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Wikimedia Deutschland
@StefanMuenz: "Wir freuen uns auf einen respektvollen Austausch auf unseren anderen Kanälen" Wen @wikimediaDE da nun Facebook druntersetzt, erweckt den falschen Eindruck, dort gehe es überall respektvoll zu.
@Nicola_Wessinghage @StefanMuenz
Hallo! Interessant, dass Sie das so lesen. So war es gar nicht gemeint – und so haben wir es ja auch nicht geschrieben. Wir freuen uns auf einen respektvollen Austausch. Gemeint ist damit der Austausch den wir uns mit anderen wünschen. Dass es auf Facebook nicht überall und ständig friedlich und freundlich zugeht ist schade, dessen sind wir uns natürlich auch bewusst und wir sind auch der Ansicht, dass Meta viel mehr tun müsste, um das zu ändern.
@wikimediaDE @Nicola_Wessinghage @StefanMuenz
Moin nach Berlin! Glückwunsch zur Entscheidung.
OT: Sie siezen? 😉
@MichaelB @Nicola_Wessinghage @StefanMuenz Pardon, DU. Alte Gewohnheit, wird abgelegt, DU 😄
@wikimediaDE @StefanMuenz: Wenn man ankündigt, die eine Plattform zu verlassen, und schreibt, sich auf einen respektvollen Austausch auf den anderen zu „freuen“, klingt das für mich erst mal nicht so, als gebe es da ein Problembewusstsein. Ich hatte das schon vermutet und mir gedacht, dass Wikimedia nicht blind dafür ist, dass auch die anderen Plattformen problematisch sind. Genau das hatte ich in dem Statement als Aussage aber vermisst. Es bleibt ja ein Dilemma.
@Nicola_Wessinghage @StefanMuenz Hm, ok, dass kann ich so annehmen und nachvollziehen. Dir fehlte die explizite Aussprache, das sehe ich ein. In der Tat ist uns bewusst, dass es auch auf Facebook oder Instagram problematische Entwicklungen gibt. Oder viel mehr: Das diese Plattformen von Anfang an problematisch waren. Stichwort Algorithmen, Werbung, kommerzieller Betreiber etc. Man / wir sind nur so daran gewöhnt, dass man sich in einem Tweet / Tröt kurz fasst. Zu kurz offenbar in diesem Fall.
@StefanMuenz @wikimediaDE Danke. Meine Rückmeldung bezog sich ja auf den Blogtext, nicht auf einen Tweet oder Tröt. Aber wir sind uns einig, auch in einer gewissen Hilflosigkeit: Auch ich kommuniziere weiterhin über Facebook und Instagram, wo ich mit Menschen verbunden bin, die ich hier noch nicht wiedergefunden habe. Und noch weiter: Es ist sogar teilweise mein Job. Gerade deshalb mache ich mir Gedanken und deshalb ist mir der Abschluss im Blogpost aufgefallen.

@Nicola_Wessinghage @StefanMuenz Pardon, da haben wir nicht aufgepasst – wir dachten, dass Ihre / Deine Kritik sich auf unsere Tweets / Tröts bezog. Aber ja, im Blogtext hätten wir expliziter sein sollen.

Vielleicht ist es einfacher, sich von einem Kanal zu trennen, wenn man ihn nicht beruflich nutzt? Man kann die Exit-Entscheidung alleine treffen & es ist nicht die Sorge damit verbunden, beruflich Nachteile zu haben. Andererseits kann man auch als Privatperson an einem Kanal „hängen“

@StefanMuenz Es wurde einfach Zeit, wirklich Zeit. Und danke für die „internationale Reputation“, damit gehen wir dann selbstzufrieden ins Wochenende :-)
Aber ernsthaft: Es ist wirklich schade um Twitter.

@StefanMuenz

Und unsere POLITIKER sind immer noch auf X

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