.. Ich sterbe mit gutem Gewissen. Ob das unsere Herren Richter von sich auch einmal sagen können?“
Manfred Roeder, der „Hauptankläger“ von #OdaSchottmüller , beruft sich nach dem Krieg auf seine „Dienstpflicht“, wird von seinen Kollegen Richtern freigesprochen, hat unbescholten als Anwalt gewirkt und ab 1963 im hessischen Glashütten seine Pension als Generalrichter verzehrt: „Ich fühle mich völlig unschuldig. Ich habe als deutscher Richter meine Pflicht getan“. In seinem Buch „Die Rote Kapelle. Aufzeichnungen des Generalrichters Dr. M. Roeder“ (Hamburg 1952), diffamiert er die Mitglieder der #Widerstand -sgruppe als Landesverräter und Spione.